Nahrungsmittel verteuerten sich binnen drei Jahren um 31,1 Prozent
Beim Blick ins Portemonnaie nach dem Lebensmitteleinkauf, fällt schnell auf, dass Nahrungsmittel teurer geworden sind. Zahlen vom Statistischen Landesamt für Information und Technick Nordrhein-Westfalens zeigen dies deutlich.
Symbolbild.
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Teurer wurden vor allem Molkereiprodukte und Eier sowie Speisefette und -öle. Aber auch bei Getreideerzeugnissen und Gemüse stiegen die Preise.
Die temporäre Mehrwertsteuersenkung von Juli bis Dezember 2020 von 19 Prozent auf 16 Prozent (beziehunsgweise von sieben Prozent auf fünf Prozent beim ermäßigten Steuersatz) führte bei fast allen Nahrungsmitteln zu Preisrückgängen, so IT.NRW. Insgesamt seien aber in den letzten drei Jahren Unterschiede bei der Entwicklung der Preise in den einzelnen Nahrungsmittelbereichen erkennbar.
Bei der Betrachtung ausgewählter Nahrungsmittel aus den oben genannten Hauptgruppen zeigt sich, dass im Februar 2023 die Preise für Vollmilch um 56,1 Prozent, die für Teigwaren um 49,5 Prozent, die für Eier um 33,3 Prozent und die für Butter um 27,8 Prozent höher waren als drei Jahre zuvor (Februar 2020). Allerdings sind die Preise z. B. für Butter inzwischen wieder rückläufig (-21,1 Prozent zwischen Dezember 2022 und Februar 2023).