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NRW und Saarland würdigen das Ende des Steinkohlebergbaus

Landtag

Mittwoch, 12. September 2018 - 01:56 Uhr

von Deutsche Presse Agentur

dpa/lnw Düsseldorf. Der Steinkohlebergbau ist ab Ende des Jahres in Deutschland Geschichte. NRW und das Saarland wollen schon Monate vor der letzten Zechenschließung die Bergleute würdigen. Doch auch die Kritiker der Branche verschaffen sich Gehör.

In einem gemeinsamen Festakt würdigen Nordrhein-Westfalen und das Saarland heute im Düsseldorfer Landtag das Ende des deutschen Steinkohlebergbaus. Die letzten beiden Zechen in Bottrop und Ibbenbüren schließen Ende des Jahres. Im Saarland ist der Bergbau schon seit 2012 Geschichte.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollen die Verdienste des Steinkohlebergbaus, die Verabschiedung der Kumpel und der Blick auf die Zukunft der Regionen stehen. Als Redner sind die Ministerpräsidenten von NRW und des Saarlands, Armin Laschet und Tobias Hans (beide CDU) sowie der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE), Michael Vassiliadis, angekündigt.

Auch Betroffene von Bergbauschäden wollen zum Landtag kommen. Der Landesverband Bergbau-Betroffener (LVBB) will den Regierungschefs ein Memorandum übergeben. Der Verband fordert eine umfassende Absicherung gegen künftige Umwelt- und Gebäudeschäden.

In Ibbenbüren im Münsterland wird schon seit August keine Kohle mehr abgebaut - Mitarbeiter bereiten derzeit die Stilllegung der Zeche vor. Damit fördert nur noch die Zeche Prosper-Haniel in Bottrop Kohle. Die offizielle Abschlussveranstaltung zum Ende des Steinkohlebergbaus ist für den 21. Dezember in Bottrop geplant.

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