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Mehr Inhaber Kleiner Waffenscheine in Nordrhein-Westfalen

Waffen

Samstag, 24. August 2019 - 09:18 Uhr

von Deutsche Presse Agentur

dpa/lnw Düsseldorf. Immer mehr Menschen legen sich einen Kleinen Waffenschein zu. Die Zahl ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Doch von den Waffen kann auch Lebensgefahr ausgehen.

Gas-, Schreckschuss- oder Signalwaffen: Die Zahl der Inhaber Kleiner Waffenscheine (KWS) in Nordrhein-Westfalen ist weiter angestiegen. Nach dem aktuellsten Stand von Ende Juni dieses Jahres waren 162 952 Menschen im Besitz eines Kleinen Waffenscheins, wie das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Zum Ende des vergangenen Jahres seien es noch 155 622 gewesen, also rund 7300 weniger.

Auch der Trend der letzten Jahre zeige den Angaben zufolge, dass immer mehr Menschen sich etwa eine Schreckschusspistole zulegen wollen. Im Jahr 2014 verzeichnete das Innenministerium nach eigenen Angaben noch 65 553 KWS-Inhaber. Im Vergleich zum aktuellen Stand stieg die Zahl über die vergangenen Jahre damit um mehr als das Doppelte an.

„Eine Schreckschusspistole sorgt nicht für mehr Sicherheit. Im Gegenteil: Sie mitzuführen, birgt viele Gefahren“, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU). Laut Polizei NRW sind sich die Träger solcher Waffen oft nicht über die Gefahren bewusst. Unbeteiligte könnten sogar lebensgefährlich verletzt werden, wenn die Waffe aus nächster Distanz eingesetzt werde.

Für die Beantragung eines Kleinen Waffenscheins muss man nach Polizeiangaben das 18. Lebensjahr vollendet haben und 55 Euro Gebühr entrichten. Auch werde die persönliche Eignung zum Führen der Waffe geprüft, indem Informationen aus unter anderem dem Bundeszentralregister und dem staatsanwaltschaftlichen Verzeichnis abgerufen werden.

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