NRW

Coronavirus: Mobbing bleibt großes Thema

Wie erkennen und wie handeln?

Montag, 22. Februar 2021 - 07:00 Uhr

von Borkener Zeitung / Christiane Göke

Foto: colourbox

Symbolbild

Auch in der Arbeitswelt gibt es Fälle von Mobbinge. Daher fördert das nordrhein-westfälische Arbeitsministerium seit fast 20 Jahren zusammen mit dem Landesinstituts für Arbeitsgestaltung NRW die MobbingLine NRW.

Demnach berichten zwei von drei Beschäftigten von Konflikten mit Kolleginnen und Kollegen bei der Arbeit und deutlich über die Hälfte klagen über das Führungsverhalten ihrer Vorgesetzten. Vier von fünf Beschäftigten spüren die negativen Folgen sozialer Konflikte: Sie sind unzufrieden und gestresst. „Natürlich ist nicht jeder Konflikt mit dem Kollegen oder jeder Ärger mit dem Chef gleich Mobbing. Aber: Für viele Beschäftigte sind regelmäßige Schikanen und gezielte seelische Verletzungen leider immer noch beruflicher Alltag. Dem müssen wir konsequent einen Riegel vorschieben. Wir sollten im Arbeitsalltag alle wertschätzend und respektvoll miteinander umgehen. Ein gutes Arbeitsklima fördert sowohl das Wohlbefinden als auch die Leistung der Beschäftigten. Die hohen Anforderungen der modernen Arbeitswelt machen es zudem geradezu notwendig, gut zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig zu helfen“, so Laumann weiter.

Die Telefonhotline ist kostenlos. Von Mobbing betroffene Beschäftigte können sich anonym an sie wenden. Die Hotline wird von verschiedenen Institutionen wie Kirchen, Gewerkschaften, Krankenkassen und Instituten durch ihr freiwilliges Engagement unterstützt.

Die Berater sind von Montag bis Donnerstag jeweils von 16 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 0211/837-1911 zu erreichen.