Velen

St.-Hubertus-Schützen bekommen neue Satzung

Der St.-Hubertusschützenverein hat seine Satzung umfangreich überarbeitet und auch eine Ergänzung vorgenommen: Künftig wird auf Geschlechterneutralität Wert gelegt. Bei der Generalversammlung haben die Mitglieder außerdem einen Ausblick auf die kommenden Termine im Vereinsjahr bekommen sowie erste Infos zum Kaiserschießen 2028.

Von Borkener Zeitung

08.01.2026

Die Ostendorfer Schützen haben bei der Generalversammlung unter anderem Matthias Hollenborg im Amt des Präsidenten bestätigt.

Die Ostendorfer Schützen haben bei der Generalversammlung unter anderem Matthias Hollenborg im Amt des Präsidenten bestätigt.

© Martin Debus - stock.adobe.com

RAMSDORF. Die Mitglieder des St.-Hubertus-Schützenvereins Ramsdorf-Ostendorf-Krückling haben sich zur Generalversammlung getroffen. Dabei wurden unter anderem eine Satzungsergänzung beschlossen sowie Positionen im Vorstand und Offizierskorps neu besetzt, heißt es in einer Mitteilung.

Finanzen

Der 2. Kassierer Josef Hüging-Hornefeld verlas in Vertretung des 1. Kassierers Jens Tombrink den Kassenbericht und berichtete von einem kleinen Überschuss. Die Kassenprüfer Christian Hüging und Arved Holtwick bestätigten die ordentliche und saubere Kassenführung. Für den ausscheidenden Kassenprüfer Christian Hüging wurde bei zwei Stimmenthaltungen Johannes Wilger als Nachfolger gewählt.

Neuigkeiten

Aufgrund gesetzlicher Änderungen und der Notwendigkeit, die elektronischen Kommunikationsmöglichkeiten zu regeln, hat der Vorstand die Vereinssatzung aus dem Jahr 1986 komplett überarbeitet und neu gegliedert. Die neue Satzung wurde einstimmig angenommen.

Damit der Verein sich allen Geschlechtern öffnen kann, wird zukünftig außerdem auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) in der Satzung verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter. Die Versammlung stimmte mit 67 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und vier Enthaltungen positiv für die Ergänzung der Satzung um den § 28 Geschlechterneutralität ab.

Wahlen

Unter der Leitung von Vizepräsident Markus Einck-Rosskamp wurde schließlich die Präsidentenwahl durchgeführt. Matthias Hollenborg wurde einstimmig mit einer Enthaltung wiedergewählt. Beim Vorstand wurde Schriftführer Mike Bielefeld mit einer Enthaltung wiedergewählt.

Für den Beirat wurden jeweils mit einer Enthaltung wiedergewählt: Daniel Fischediek, Christian Fischediek, Daniel Hövelbrinks, Frank Rothering und Michael Hüging.

Nach insgesamt 15 Jahren Offiziers- und Vorstandsarbeit stellte Guido Franzen sich nicht mehr zur Wahl für den Beirat. Zu seinem Nachfolger wurde Michael Niehues mit einer Enthaltung gewählt. Sein Posten als Thron Adjudant wurde somit frei.

Bei den Offizieren ergibt sich folgendes Bild: Der Feldwebel 2. Kompanie Julian Dahlke wurde mit einer Enthaltung ebenso wiedergewählt wie der Adjudant Oberst Max Schultewolter und der Adjudant Major Max Ehling.

Der Adjudant Thron Michael Hagedorn stellte sein Amt nach elf Jahren Offiziersarbeit zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Tobias Höbing bei einer Enthaltung gewählt. Sein Posten als Fahnenoffizier wurde somit frei.

Hubertus Hüging übernimmt ab sofort den noch freien Posten Thron Adjudant. Sein Posten als Fahnenoffizier wurde frei. Neue Fahnenoffiziere sind Daniel Hüging und Philipp Einck-Rosskamp.

Ausblick/Verschiedenes

Das Schützenfest im Jahr 2026 findet vom 8. bis 10. Mai statt. Einstimmig beschlossen die Schützen, danach im Jahr 2028 wieder ein Schützenfest zu feiern. Am 30. April 2026 treffen sich die Schützen zum Vorüben, am 2. Mai findet das Bezirksschützenfest der KLJB, vom 8. bis 10. Mai das eigene Schützenfest, am 5. September die Fahrradtour und am 30. Dezember die Generalversammlung statt.

Im Jahr 2027 ist der St.-Hubertus-Schützenverein turnusgemäß Ausrichter des Kaiserschießen für die Vereine aus Velen und Ramsdorf. Nach Rücksprache mit allen fünf Vereinen wurde sich jedoch darauf geeinigt, dass dieses im Jahr 2028 am Hubertusplatz in dem schon aufgestellten Schützenzelt stattfinden soll, um anfallende Kosten zu sparen. Der Plan ist, dass das Kaiserschießen am 30. April 2028 stattfinden soll, eventuell als „Tanz in den Mai“.

Aus der Versammlung kam die Anregung, mit den Nachbarvereinen über den Bau einer Schützenhalle zu nachzudenken. Die Kosten, die die Vereine jedes Jahr zu tragen hätten bezüglich Zeltmiete seien schließlich „nicht ganz unerheblich“.

Der Präsident Matthias Hollenborg stellte eine größere Investition für den Verein vor. Die Offiziere sollen neu eingekleidet werden. Angebote hierzu lägen schon vor. Eine Förderung zur Vereinsunterstützung soll dazu beantragt werden.

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