Reken, Hülsten und Maria Veen ohne Strom nach Brand eines Trafohauses
Nach einem Brand eines Trafohauses in Bahnhof Reken kam es zu Stromausfällen in Reken, Hülsten und Maria Veen. Die Löschzüge Groß Reken und Maria Veen waren vor Ort im Einsatz.
Einsatz in Bahnhof Reken.
© Sven Hoppe/dpa
BAHNHOF REKEN/GROSS REKEN/MARIA VEEN. Am Donnerstagnachmittag brannte in Bahnhof Reken an der Straße Aeckern gegen 14 Uhr eine Trafostation des Netzbetreibers Westnetz. Das Trafohaus entzündete sich aus bisher ungeklärter Ursache. Die Löschzüge Groß Reken und Maria Veen waren mit insgesamt rund 35 Personen im Einsatz und konnten den Brand schnell löschen, wie Feuerwehrleiter Jörg Wiesmann der BZ mitteilte.
Nach Informationen der Kreisleitstelle kam es in Reken, Hülsten und Maria Veen in dieser Zeit zu Stromausfällen. Der örtliche Netzbetreiber Westnetz teilte auf Anfrage mit, dass ebenfalls Haushalte in Bahnhof Reken betroffen gewesen seien. Nachdem Westnetz eine Störmeldung aufgrund des Brandes erreichte, rückte ein Team aus, um die Stromversorgung aller betroffenen Haushalte schnellstmöglich wieder herzustellen, teilt eine Sprecherin des Unternehmens mit. Um 16 Uhr seien nach Informationen der Westnetz-Sprecherin keine Haushalte mehr von Stromausfällen betroffen gewesen. „Alle Kunden sind versorgt“, so die Sprecherin. Wie viele Haushalte insgesamt betroffen gewesen sind und wie lange genau die Störungen andauerten, konnte die Westnetz-Sprecherin nicht mitteilen. „So detailliert gibt unser System das nicht heraus“, sagte sie.
Geplant sei nun, dass eine Spezialfirma sich im weiteren Tagesverlauf um die vollständige Brandbeseitigung kümmern soll, da der Brand teilweise auf eine benachbarte Wiese übergegangen sei und „kontaminierter Boden“ entfernt werden müsse, teiltd die Westnetz-Sprecherin weiter mit.