Nachwuchsrettungskräfte trainieren Einsatzszenarien in Reken
13 Mitglieder vom Jugendrotkreuz und 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Reken haben beim 24-Stunden-Berufsfeuerwehrtag mehrere Übungsszenarien erfolgreich gemeistert. Vom Chloraustritt im Bad bis zum Busunfall trainierten die jungen Lebensretter Einsatzabläufe unter Zeitdruck und Schlafmangel.
Die vielen Einsätze des Übungs-Wochenendes liefen reibungslos ab.
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REKEN. Das Jugendrotkreuz (JRK) hat am Samstag mit der Jugendfeuerwehr (JF) aus Reken ihren Berufsfeuerwehrtag (BF-Tag) und ihr Rettungswachen-Wochenende (RWWE) durchgeführt. Dabei waren vom JRK 13 Nachwuchsretter und von der JF 17 Kinder 24 Stunden lang im Einsatz, teilt das Betreuerteam mit. Dabei hatten die Einsatzkräfte unterschiedliche Übungen abzuarbeiten.
Der erste große Einsatz mit allen Kräften führte zum Frei- und Hallenbad nach Groß Reken. Die Feuerwehr stellte fest, dass beim Anmischen von Chlor für das Bad etwas schiefgelaufen war. Die Feuerwehr sicherte alles ab und beseitigte die Gefahrenstelle.
Brand am Campingplatz
Später rückte die Feuerwehr unter anderem zu einem Brand an einem Campingplatz in Groß Reken aus und sicherte einen umstürzenden Baum in Klein Reken ab. Das DRK musste zu einer gestürzten Person und zu einem Patienten mit einem Schlaganfall ausrücken.
In Groß Reken war eine Person leblos aus einem Pool gerettet worden. Die Einsatzkräfte leiteten sofort die Reanimation ein. Kurz darauf traf auch der Rettungsdienst ein. Daraufhin war ein gutes Zusammenspiel zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst gefragt.
Bus an dem Unfall beteiligt
Auch ein schwerer Verkehrsunfall war auch in dem Einsatz-Szenario dabei. Ein Bus mit vielen Fahrgästen sowie ein Pkw und ein Trecker waren an einem Unfall beteiligt. Hier kam es besonders auf die Führung an. Es galt, vielen Menschen fast gleichzeitig zu helfen. Die Feuerwehr übernahm die technische Rettung und Betreuung der Betroffenen. Das JRK kümmerte sich mit Unterstützung der Feuerwehr um die Versorgung der Verletzten.
Um 21.30 Uhr mussten erneut alle raus. Gemeldet war „Feuer groß“. Hier waren einige Personen leichtsinnig und hatten ein Tiny House angezündet und sich dabei verletzt. Die Feuerwehr übernahm die Brandbekämpfung und der Rettungsdienst die Versorgung der fünf Verletzten.
Nach einer kurzen Nacht ging es um 6 Uhr nach Bahnhof Reken, hier musste die Feuerwehr aus einer verrauchten Halle im Industriegebiet verletzte Personen retten und dem DRK übergeben. Diese hatten zu viel Rauch eingeatmet und mussten entsprechend versorgt werden. Fazit des Wochenendes: Die Verantwortlichem vom DRK Reken sind stolz über den reibungslosen Ablauf aller Einsätze und danken allen Helfern und Unterstützern.