Reken

A31 ist nach Unfall mit Lastwagen wieder befahrbar

Ein 26-Jähriger ist am Mittwoch bei einem Unfall mit seinem Lastwagen schwer verletzt worden. Die A31 war für mehrere Stunden gesperrt.

Von Guido Bludau / Christiane Göke

12.08.2026

Die Bergungsarbeiten auf der Autobahn sollen voraussichtlich bis um 16 Uhr dauern.

Die Bergungsarbeiten auf der Autobahn sollen voraussichtlich bis um 16 Uhr dauern.

REKEN. Bei einem Verkehrsunfall auf der A 31 zwischen den Anschlussstellen Borken und Reken/Heiden ist am frühen Mittwochmorgen ein 26-jähriger Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Aus bislang ungeklärter Ursache war der Mann mit seinem Sattelschlepper in Fahrtrichtung Bottrop von der Fahrbahn abgekommen und in den Grünstreifen gefahren. Dadurch geriet das Fahrzeug ins Schleudern und prallte mit dem Führerhaus in die Mittelleitplanke, bevor es quer auf der Fahrbahn stehen blieb und beide Fahrstreifen in Richtung Bottrop blockierte.

Der Lastwagen rutschte in die Leitplanke und blieb quer zur Fahrbahn stehen.

Der Lastwagen rutschte in die Leitplanke und blieb quer zur Fahrbahn stehen.

© Bludau

Wegen der Bergungsarbeiten blieb die Autobahn in Richtung Bocholt rund sechseinhalb Stunden bis kurz vor 11 Uhr gesperrt. Zunächst war die Polizei von einer noch längeren Sperrung bis zum Nachmittag ausgegangen. Nach dem Unfall bildete sich ein langer Rückstau. Die Polizei führte daraufhin Autofahrer zurück zur nächsten Ausfahrt. Auf der Umleitungsstrecke zwischen den Anschlussstellen Borken und Lembeck kam es daher in den Vormittagsstunden zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen.

Der 26-jährige Fahrer aus dem Emsland wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte der Feuerwehr Reken hatten den Mann zuvor gemeinsam mit Rettungssanitätern aus dem Führerhaus befreit. Mitarbeiter einer Spezialfirma aus Drensteinfurt bargen im Verlauf des Vormittags den mit Tiefkühlware beladenen Lkw. Anschließend wurde die Fahrbahn gründlich gereinigt. Die Rekener Feuerwehr nahm auslaufende Betriebsstoffe auf und fertigte im Rahmen der Amtshilfe für die Polizei Luftbilder von der Unfallstelle an.

Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.