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Boot mit CO₂-Antrieb überzeugt „Jugend forscht“-Jury

Leander Dieker (Klasse 9b) und Henrik Schröer (Klasse 7a) vom Gymnasium in Maria Veen haben den Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Marl gewonnen. Für das gemeinsame Wettbewerbsprojekt „Boot mit CO₂-Antrieb“ gab es den Preis für das beste interdisziplinäre Projekt. Für die beiden geht es nun zum Landesfinale nach Bochum.

Von Borkener Zeitung

05.03.2026

Dr. Thomas Küper (MINT-Beauftragter), Leander Dieker (Klasse 9b), Henrik Schröer (Klasse 7a) sowie Tom Korthals (Lehrer, Betreuer des MINT-Clubs) (von links) freuen sich über den Sieg der beiden Schüler.

Dr. Thomas Küper (MINT-Beauftragter), Leander Dieker (Klasse 9b), Henrik Schröer (Klasse 7a) sowie Tom Korthals (Lehrer, Betreuer des MINT-Clubs) (von links) freuen sich über den Sieg der beiden Schüler.

© pd

MARIA VEEN. Zwei Schüler des Gymnasiums der Mariannhiller Missionare haben den Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“ in Marl gewonnen.

Leander Dieker (Klasse 9b) und Henrik Schröer (Klasse 7a) präsentierten dort ihre technischen Projekte einer fachkundigen Jury und konnten mit Kreativität, Fachwissen und großem Engagement überzeugen, heißt es in einer Mitteilung der Schule. Beide Schüler arbeiten regelmäßig im schulischen MINT-Club, in dessen Rahmen das gemeinsame Wettbewerbsprojekt „Boot mit CO₂-Antrieb“, entstanden ist. Hierfür wurden die Jungen mit dem Preis für das beste interdisziplinäre Projekt ausgezeichnet. Sie nutzten originelle Methoden der Chemie, Informatik, Robotic und Physik und konnten einen selbst programmierten Antrieb basierend auf einer chemischen Reaktion verwirklichen. Mit dieser gelungenen technischen Umsetzung setzten sie sich gegen zahlreiche andere Projekte durch und qualifizierten sich außerdem für das Landesfinale in Bochum.

Darüber hinaus stellte Henrik Schröer ein weiteres Projekt vor: einen selbst programmierten Cola-Automaten auf Basis von Lego-Mindstorms. Dieses Projekt ist im Rahmen der Robotic-AG der Schule entstanden, welche von Kay Lammers betreut wird. Die Jury würdigte insbesondere die technische Raffinesse sowie die kreative Konstruktion dieses Projekts.