Reken

300 Mitglieder mehr in fünf Jahren: Rekener Heimatverein wächst

Der Rekener Heimatverein ist stolz auf seine steigende Mitgliederzahl: Um 300 Mitglieder ist der Verein in den letzten fünf Jahren gewachsen und begründet diese Entwicklung mit den vielen unterschiedlichen Arbeitsgruppen innerhalb des Vereins. Demnächst steht die Sanierung der Alten Windmühle („Hillen-Mölle“) an. Hierfür suchen die Heimatfreunde noch helfende Hände.

Von Borkener Zeitung

27.03.2026

Neuer Kassierer im Heimatverein: Berthold Büser (2. v. r.) tritt die Nachfolge von Leo Witt (2. v. l.) an. Der Vorsitzende Carsten Hösl (l.) und sein Stellvertreter Guido Lütkebohmert dankten dem scheidenden Kassenwart.

Neuer Kassierer im Heimatverein: Berthold Büser (2. v. r.) tritt die Nachfolge von Leo Witt (2. v. l.) an. Der Vorsitzende Carsten Hösl (l.) und sein Stellvertreter Guido Lütkebohmert dankten dem scheidenden Kassenwart.

© pd

REKEN. Die Mitgliederzahlen des Rekener Heimatvereins steigen weiter rasant an: Auf der gut besuchten Generalversammlung im Reken-Forum teilte der Vorsitzende Carsten Hösl mit, dass inzwischen 757 Mitglieder dem Heimatverein angehören. Das sind 300 mehr als vor fünf Jahren.

Zum Erfolg trage maßgeblich das ehrenamtliche Engagement in den insgesamt 14 verschiedenen Arbeitsgruppen mit 142 Aktiven bei, so der Vorstand. Dazu gehören beispielsweise die Mühlenbäcker und das Putzteam von Haus Uphave, das Team des Heimatarchivs oder der Spinnkreis. Die vorerst letzte Gründung ist das Social Team, das sich um den Instagram- und Facebook-Auftritt des Heimatvereins kümmert.

Um die anfallende Arbeit auf noch mehr Schultern zu verteilen, werden weitere Freiwillige gesucht.

Wahlen

Nach zwölfjähriger Tätigkeit als Kassierer übergab Leo Witt sein Amt an Berthold Büser. Die Wahl des neuen Kassierers erfolgte einstimmig. Der scheidende Kassenwart wurde von der Versammlung mit viel Beifall verabschiedet.

Ebenfalls einstimmig bei lediglich zwei Enthaltungen ist die überarbeitete Satzung angenommen worden.

Ausblick

Demnächst steht die Sanierung der Alten Windmühle („Hillen-Mölle“) an. Während der Bauphase müssen die in dem Heimatmuseum ausgestellten Exponate ausgelagert werden. Ein Vorhaben, für das viele freiwillige Helfer benötigt werden.

Die Arbeiten sollen demnächst an die Fachfirmen ausgeschrieben werden und voraussichtlich im Oktober beginnen, berichtete Hösl auf der Versammlung. Der Heimatverein möchte die ohnehin anstehende Sanierung der Mühlenkappe dazu nutzen, die imposanten Flügel wieder in Bewegung zu bringen. Beraten wird der Verein dabei von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung. Deren Geschäftsführer Friedrich Rohlfing war kürzlich bei einem Ortstermin an der Hillen-Mölle dabei.

Die nächste Veranstaltung des Heimatvereins ist der „Krüeswegg up Platt“ am kommenden Samstag, 28. März. Geleitet wird der Kreuzweg in plattdeutscher Sprache von Lene Bolle. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr an der ersten Station (Ludgeri-/Ecke Michaelstraße) und endet im Haus Uphave.