Kreis Borken

Kreis will Unfallschwerpunkt in Rhede entschärfen

Der Kreis Borken will den Unfallhäufungspunkt Reyerdingstiege/Burloer Diek entschärfen. An der Kreuzung kommt es immer wieder zu folgenschweren Zusammenstößen.

Von Carola Korff

02.02.2023

Autofahrer auf dem Burloer Diek müssen an der Kreuzung mit der Reyerdingstiege anhalten. Viele tun das aber nicht.

Autofahrer auf dem Burloer Diek müssen an der Kreuzung mit der Reyerdingstiege anhalten. Viele tun das aber nicht.

© Carola Korff

Mittelinseln für die Kreuzung Burloer Diek/Reyerdingstiege

RHEDE. Zuletzt waren vier Erwachsene und ein Kleinkind bei einem Unfall dort verletzt worden. Der Kreis habe daher jetzt etwas unternehmen wollen, sagt Abteilungsleiter Rainer Labs von der Stadt. Die Lösung: zwei Mittelinseln auf dem Burloer Diek. Sie sollen die Fahrbahn optisch verengen und den Autofahrer veranlassen, langsamer zu werden.

Der Bau der beiden Mittelinseln soll 100.000 Euro kosten, 70 Prozent davon sind über ein Förderprogramm des Landes abgedeckt. Die restlichen 30.000 Euro will sich der Kreis mit Rhede teilen, denn der Burloer Diek ist ein städtischer Wirtschaftsweg. Die Reyerdingstiege dagegen ist Kreisstraße und ist deshalb an dieser Stelle Vorfahrtsstraße. Eine der beiden Mittelinseln soll überfahrbar sein und wird aufgepflastert, die andere wird bepflanzt.

Der Kreis will die Arbeiten jetzt ausschreiben, sie sollen bald beginnen. Die Stadt halte die Lösung für vernünftig, sagt Labs. Durch die Mittelinseln werde dem Autofahrer signalisiert, dass er auf eine neue Situation zufährt.

Kreis will Unfallschwerpunkt in Rhede entschärfen

© Carola Korff

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