Kreis Borken: Sturm „Nasim“ hinterlässt „nur“ kleine Schäden
Sturmtief „Nasim“ ist im Laufe des Donnerstags auch über den Kreis Borken hinweggezogen. Mit Stand Freitagmorgen, 9 Uhr, ist es aber zu keinen größeren Schäden gekommen. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Auf dem Helweg in Raesfeld blockierte ein Baum die Fahrbahn.
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Überwiegend umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste
KREIS BORKEN. Sturmtief Nasim ist im Laufe des Donnerstags auch über den Kreis Borken hinweggezogen. Im südlichen Teil des Kreises kam es am Abend innerhalb von einer halben Stunde zu rund 40 sturmbedingten Einsätzen aufgrund der sehr starken Windböen. Das meldete die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst der Kreisverwaltung am Freitagmorgen, die deshalb auch kurzfristig ihr Personal verstärkte. Auch Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel war in der Leitstelle. „Es hält sich aber alles in Grenzen“, hieß es am Morgen aus der Kreisleitstelle. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.
Der Einsatzschwerpunkt der Feuerwehr Raesfeld lag auf der Westerlandwehr. Hier war ein Baum auf eine 10 kvh Leitung gestürzt. Daraufhin rissen zwei der drei Stromleitungen und Unterholz sowie ein Baum gerieten in Brand.
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Bäume umgestürzt
Überwiegend mussten vereinzelte Äste und umgestürzte Bäume entfernt werden. So auch am Donnerstagabend gegen 21 Uhr in Heiden. Am Rhader Weg war ein Baum auf die Fahrbahn gestürzt. Eine zweite Einsatzstelle befand sich auf dem Dorstener Landweg. Dort war ein Baum auf eine Telefonleitung gefallen, teilt die Feuerwehr Heiden mit.
Auch auf dem Lohrweg in Raesfeld war ein massiver Baum umgefallen.
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Die Feuerwehr Raesfeld rückte zu insgesamt acht Einsätzen aus. Die erste Alarmierung erhielten die Wehrleute um 17.45 Uhr. Auf dem Helweg war ein Baum umgestürzt. Weitere Einsatzstellen waren am St. Sebastian, Roringshook, Schwietering und Wacholderheide. Auch hier waren jeweils Bäume umgestürzt und lagen auf Strom- und Telefonleitungen. Wie André Szczesny, Leiter der Feuerwehr Raesfeld, mitteilt, lag der Einsatzschwerpunkt gegen 19.55 Uhr auf der Westerlandwehr. Dort war ein Baum auf eine 10 kvh Leitung gestürzt. Bei Eintreffen an der Einsatzstelle rissen zwei der drei Stromleitungen. Infolgedessen gerieten das Unterholz und ein Baum in Brand. Nachdem die Leitungen stromlos und geerdet waren, konnte das Unterholz abgelöscht werden. Die letzte Alarmierung erhielten die Einsatzkräfte um 23.23 Uhr: Auf dem Lohrweg war ebenfalls ein massiver Baum umgestürzt.
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