Hier waren Autofahrer besonders schnell unterwegs
Die Polizei hat vergangene Woche Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern im Kreis Borken gemessen. Die Bilanz: rund acht Prozent waren zu schnell unterwegs. Drei Fahrer erhalten ein Fahrverbot. Wo sie die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.
Symbolbild.
© Michael Bahlo/dpa
KREIS BORKEN. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern gemessen. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund acht Prozent in der vergangenen Woche. Insgesamt wurden 7946 Fahrzeuge an 28 Messstellen im Kreisgebiet überprüft.
In 115 Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und in 517 Fällen ein Verwarngeld erhoben. Drei Fahrer erhalten ein Fahrverbot.
Hier stellte die Polizei die gravierendsten Überschreitungen fest:
Ein Autofahrer raste mit 121 km/h über die Alstätter Straße in Gronau. Erlaubt waren in dem gemessenen Bereich allerdings nur maximal 70 km/h.
Ebenfalls in Gronau erwischte die Polizei einen Fahrer in einer 50er Zone mit 94 km/h. Gemessen wurde hier auf dem Heerweg.
Auf der B67 in Bocholt war ein Fahrer mit 143 km/h unterwegs. Hier gilt Tempo 100.
Und in Südlohn auf der Doornte hat der Verkehrsdienst einen Fahrer mit 59 km/h statt der erlaubten 30 km/h erwischt.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen laut Kreispolizeibehörde nach wie vor zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle will der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fortsetzen.