Gewalttat am Rande des Rosenmontagszugs: Opfer (18) geht es besser
in 18-Jähriger wurde bei einer Gewalttat am Rande des Rosenmontagszugs in Bocholt schwer verletzt und musste in eine Spezialklinik geflogen werden. Seine Verletzungen stellten sich als weniger gravierend heraus als zunächst angenommen. Der junge Mann konnte bereits aus der Klinik entlassen werden. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den Hintergründen der Tat, bisher gab es keine Festnahme.
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BOCHOLT. Bei einer Gewalttat am Rande des Rosenmontagszugs in Bocholt ist ein junger Mann verletzt worden. Nach Angaben der Polizei erlitt der 18-Jährige gegen 16.30 Uhr auf der Langenbergstraße nahe des Liebfrauenplatzes einen Schlag gegen den Kopf. Er wurde dabei so schwer verletzt, dass er zunächst ins Bocholter Krankenhaus kam und von dort aus mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden musste.
18-Jähriger aus Klinik entlassen
In der Klinik habe sich jedoch inzwischen herausgestellt, dass die Verletzungen nicht so gravierend gewesen seien, wie zunächst befürchtet, teilte Sandra Biedermann von der Kreispolizeibehörde Borken auf BBV-Anfrage mit. Der 18-Jährige konnte demnach am Dienstag, 17. Februar, aus der Klinik entlassen werden.
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern unterdessen weiter an. Eine Festnahme gab es laut Biedermann bislang nicht. Weitere Ermittlungen sollen die weiteren Umstände klären.
Sechs Strafverfahren
Der Rosenmontagszug selbst verlief den Angaben zufolge friedlich. Erst anschließend musste die Polizei mehrmals einschreiten. Die Ermittler leiteten sechs Strafverfahren ein, darunter drei wegen Körperverletzung. Außerdem gingen die Beamten sieben Ordnungswidrigkeiten nach und erteilten sechs Platzverweise. Zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen. Weiterhin stellten die Einsatzkräfte zwei Anscheinswaffen und ein Reizstoffsprühgerat sicher.