Geschwindigkeitskontrollen: Sieben Prozent waren im Kreis zu schnell unterwegs
Die Polizei hat vergangene Woche Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern im Kreis Borken gemessen. Die Bilanz: rund zwölf Prozent waren zu schnell unterwegs. Wo sie die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt hat, teilt die Polizei ebenfalls mit.
© Maurice Gatz
KREIS BORKEN. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde hat Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern gemessen. Zu schnell unterwegs waren im Kreis Borken rund sieben Prozent in der vergangenen Woche. Insgesamt wurden 3832 Fahrzeuge an acht Messstellen im Kreisgebiet überprüft.
In 68 Fällen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet und in 210 Fällen ein Verwarngeld erhoben. Außerdem müssen zwei Fahrer mit einem Fahrverbot rechnen.
Hier stellte die Polizei die gravierendsten Überschreitungen fest:
Mit 104 statt der erlaubten 70 km/h hat die Polizei ein Fahrer auf der L570 in Schöppingen erwischt.
Innerorts mit 50 bei maximal erlaubten 30 km/h war ein Fahrer auf der Hauptstraße in Ahaus-Grase unterwegs.
In Bocholt-Hemden hatte es ein Fahrer offenbar ebenfalls eilig. Die Polizei erwischte ihn auf der Hamalandstraße mit 86 bei erlaubten 50 km/h.
Und ebenfalls in Bocholt war ein Fahrer mit 92 km/h auf der Dinxperloer Straße unterwegs. Erlaubt waren in dem gemessen Bereich allerdings nur 70 km/h.
Da überhöhte Geschwindigkeiten und Raserei nach Angaben der Polizei auch im Kreis Borken zu den Hauptursachen von schweren Unfällen zählt, setze der Verkehrsdienst auch kommende Woche seine Messungen fort. Das teilt die Polizei abschließend mit.