Kreis Borken

Geflügelpest grassiert auch im Kreis Borken unter Wildgänsen

Seit November grassiert die Geflügelpest (Aviäre Influenza). Die Infektionskrankheit – umgangssprachlich Vogelgrippe genannt – ist auch im hiesigen Raum weiterhin aktiv, insbesondere entlang der Bocholter Aa im Süden des Kreises Borken. Das gibt es zu beachten.

Von Borkener Zeitung

09.04.2026

Geflügelpest grassiert auch im Kreis Borken unter Wildgänsen

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

BORKEN/KREIS. Aktuell wird ein erhöhtes Vorkommen von verendeten Wildgänsen beobachtet, das in erster Linie auf den kürzlich stattgefundenen Wildvogelzug zurückgeführt werden kann. Geflügelhaltungen im Kreis wurden bisher – insbesondere auch durch die gute Biosicherheit in den Betrieben – glücklicherweise von der für die Vögel in der Regel tödlich verlaufenden Infektion, mit großen wirtschaftlichen Folgen verschont. Das teilt jetzt das Kreisveterinäramt mit.

Das gibt es zu beachten

Wer verendete oder offensichtlich kranke Wildgänse oder andere Vögel in der Natur beobachten, sollte Folgendes beachten: Verendete Tiere dürfen in der Natur belassen werden. Eine Meldung ist nicht erforderlich. Für die innerstädtischen/innerörtlichen Gebiete stehen in Ausnahmefällen die jeweiligen Ordnungsämter als Ansprechpartner zur Verfügung. Einzelne verendete Vögel im privaten Raum (Garten) können in einer Plastiktüte über den Restmüll entsorgt werden. Allerdings sollten dabei die nötigen Hygienemaßnahmen ergriffen werden (Einmalhandschuhe, medizinischer Mundschutz oder FFP-2-Maske und gründliches Händewaschen im Anschluss). Lebende, aber offensichtlich kranke Tiere sollten ebenfalls vor Ort belassen werden. Bei jagdbarem Wild wie Graugänsen, Fasanen, und Stockenten sollte die Untere Jagdbehörde des Kreises Borken (Tel. 02861/681-3010) verständigt werden.

Geflügelpest grassiert auch im Kreis Borken unter Wildgänsen

© Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kreis Borken

zur Merkliste

Atommüll-Transporte: BI plant neue Castor-Demos in Ahaus

Die Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus“ plant erneut Proteste gegen die Castor-Transporte aus Jülich. Nach den Osterferien könnten die nächsten Transporte anstehen, so Heiner Möllers von der BI.

Kreis Borken

zur Merkliste

Bed and Breakfast in Rekken: Kirche wird zur Herberge

Die Transformation der Kirche von Rekken hat Auswirkungen weit über die Mauern des Gebäudes hinaus. Als Bed und Breakfast und Treffpunkt stärkt sie die Gemeinschaft vor Ort und könnte Teil eines zukünftigen Pilgerwegs zwischen Münster und Utrecht werden.