Kreis Borken

An diesen Schulen haben sich die Schüler angemeldet

Die Zahl der Jungen und Mädchen, die nach den Sommerferien auf eine weiterführende Schule wechseln, knackt die 1000er Marke. Ein Höchststand seit vielen Jahren.

Von Sven Kauffelt

19.04.2024

An diesen Schulen haben sich die Schüler angemeldet

© Schönherr

Weiterführende Schulen im Raum Borken

„Wir werden alle Kapazitäten in der Region dringend benötigen“, sagte Borkens Erster Beigeordneter Norbert Nießing deshalb im Januar. Anders als früher stimmen sich die Kommunen in der Region heute enger ab, um massenhafte Ablehnungen an einzelnen Schulen vermeiden zu können. Dem Gesamtschulstandort in Velen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Gymnasien in den Blick nehmen

Ein Kommentar von Sven Kauffelt Trotz aller Sortierungen bleibt die Wunschschule kein Selbstläufer. Nachdem die Jodocus-Nünning-Gesamtschule in den vergangenen Jahren Dutzende Kinder ablehnen musste, war dies in diesem Jahr bei der Schönstätter Marienschule der Fall. Statt der maximal möglichen 90 hatten sich über 140 Kinder beworben. Da erlebt die Realschule eine Renaissance. Möglicherweise ein Einmaleffekt nach der Öffnung der Schule für Jungen. Denn insgesamt scheint die Schullandschaft besser geordnet zu sein. Ein wesentlicher Faktor dafür ist, dass die Kommunen als Schulträger das Wohnortprinzip gestärkt haben. War es für Raesfelder Eltern schon verlockend, das Gesamtschulkind im eigenen Ort zu wissen, gilt das auch für Velener und Ramsdorfer. Schon im zweiten Jahr hat sich die Gescheraner Zweigstelle etabliert, was das Großsystem Nünning-
Gesamtschule entlastet. Auffällig ist aber auch, dass Velener Kinder am Gymnasium Remigianum eine ganze Klasse bilden könnten. Die Neusortierung ist also noch nicht abgeschlossen. Knackpunkte im nächsten Jahr werden neben der Schönstätter Marienschule deshalb die Gymnasien sein. Auch am Remigianum gab es mehr Anmeldungen als Plätze. Hier ist eine Vereinbarung zwischen den Städten mit Gymnasien nötig, damit das Remigianum im Zweifel nicht Borkener Kinder zugunsten von Dorstener Bewerbern ablehnen muss. Wie man sieht, hat so ein Beschluss ja auch bei den Gesamtschulen ganz gut funktioniert.

An diesen Schulen haben sich die Schüler angemeldet

© Schönherr

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