Raesfeld

Zwei Wochen Spiel, Spaß und Hitze

Die Teilnehmer des Ferienlagers Westfeld sind zurück: Die Kinder und Betreuer haben dort zwei ereignisreiche Wochen erlebt. Für das nächste Jahr hat die Gruppe erste Pläne geschmiedet.

Von Borkener Zeitung

08.08.2019

Kinder und Betreuer haben bei dem zweiwöchigen Ferienlager in Westfeld eine tolle Zeit verbracht.

Kinder und Betreuer haben bei dem zweiwöchigen Ferienlager in Westfeld eine tolle Zeit verbracht.

© pd

Ferienlager Westfeld der Kirchengemeinde St. Martin

RAESFELD 14 Tage, 96 Kinder, 21 Betreuer und sechs Kochfrauen: Mit dieser Truppe bereiste das Ferienlager St. Martin in den vergangenen zwei Wochen das kleine 700-Einwohner-Dorf Westfeld im Sauerland.

Bereits seit 1988 fühle sich die Ferienfreizeit, organisiert von der katholischen Gemeinde St. Martin, wohl in der Schützenhalle Westfeld, heißt es in einer Mitteilung.

Nachdem eine Woche zuvor dort das örtliche Schützenfest gefeiert wurde, reiste eine Vorgruppe samt Lastwagen mit Material des Lagers an, um die Halle vom Festsaal in eine Unterkunft für mehr als 100 Menschen zu verwandeln. Nachdem die Kinder am Folgetag eingetroffen waren, konnten zwei ereignisreiche Wochen beginnen.

Schützenfest und Rallye

Neben Aktionen aller Teilnehmer wie Schützenfest, Lagerrallye und Indianerspielen im Wald habe es tägliche Abendspiele wie „Meine Gruppe kann…“, einen Casino- und Sportabend und einen „Geschlechterkampf“ gegeben, heißt es weiter. Hinzu kamen gruppeninterne Aktionen wie Bach- und Tageswanderungen, Staudamm- und Floßbauen sowie spontane Schlachten im Wasser, die bei den heißen Temperaturen sehr beliebt waren.

„Es ist schön zu sehen, wie sich die intensiven monatelangen Vorbereitungen für das Lager in diesen zwei Wochen bezahlt machen und dass die Kinder an allen Aktionen Spaß haben“, freute sich Antonia Hölling. Sie hat in diesem Jahr das zweite Mal die Lagerleitung übernommen. Maximilian Suer hatte diese Aufgabe ebenfalls.

Fahrt zum Freizeitpark

Ein Höhepunkt des Ferienlagers sei der Ausflug in den Freizeitpark „Fort Fun“ gewesen, sind sich Kinder und Betreuer einig. „Da werden oft Erinnerungen wach, als man selbst als Kind im Lager hier war“, so Maximilian Suer.

Doch nach zwei Wochen Spiel, Spaß und besonders warmen Temperaturen waren alle müde, als die mehrstündige Heimfahrt angetreten wurde. Doch die ersten Pläne für das Jahr 2020 seien unterwegs entworfen worden, teilen die Organisatoren mit.

Das Team dankt allen Sponsoren, die das Lager mit ihrer Unterstützung möglich gemacht haben.

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