Zwei Einsätze für die Raesfelder Feuerwehr
Für die Raesfelder und Erler Feuerwehrleute war es kein ruhiger Sonntag. Gleich zwei Mal mussten sie zu Einsätzen ausrücken.
Wegen eines medizinischen Notfalls landete im Bereich der Ginsterstrasse ein Rettungshubschrauber.
Verdacht auf Gasausströmung
RAESSFELD. Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr Raesfeld am Sonntag, 19. April, zu Einsätzen ausrücken, teilt die Feuerwehr mit. Um 14.50 Uhr wurde der Löschzug Erle alarmiert, um für die Landung eines Rettungshubschraubers einen geeigneten Landeplatz vorzubereiten. Der Grund: Im Bereich der Ginsterstrasse war es zu einem medizinischen Notfall gekommen, bei dem ein Rettungshubschrauber angefordert wurde.
Verdacht auf eine Gasausströmung
Die nächste Alarmierung erfolgte um 16.45 Uhr: für beide Löschzüge der Feuerwehr Raesfeld: Am Seniorenheim St. Martin hatten Mitarbeiter starken gasähnlichen Geruch wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert. Beim Eintreffen konnten die Einsatzkräfte den Geruch bestätigen. Eine Erkundung im Gebäude ergab jedoch keine Feststellung, heißt es weiter im Bericht. Weil die Lage unklar war, sperrten die Feuerwehrleute den Bereich um das Seniorenheim weiträumig ab und nahmen weitere Erkundungen und Messungen vor. Unterstützt wurden sie dabei vom Energieversorger und vom Messzug Süd des Kreises Borken. Auch mit den Spezialgeräten konnte kein Gefahrstoff ermittelt werden, so dass die Feuerwehr den Einsatz beenden konnte.
Sollte es wieder zur einer Geruchsbelästigung kommen, wird sich die Leitung des Seniorenheims umgehend wieder bei der Feuerwehr melden.