Wieder klares Wasser im Raesfelder Tretbecken
Das Tretbecken im Bürgerpark ist mit neu installierter Enteisenungsanlage wieder in Betrieb. Die 50.000 Euro teure Anlage sorgt für klares Wasser, indem sie die eisenhaltigen Ablagerungen entfernt. Trotz intensiver Bemühungen durch die mit der Reinigung beauftragte Raesfelder Volleyballgemeinschaft waren diese immer wieder neu aufgeflockt.
Das Tretbecken im Bürgerpark ist wieder freigegeben.
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RAESFELD. Das Tretbecken im Raesfelder Bürgerpark lädt wieder zum Kneippen und Erfrischen ein. Aufgrund des eisenhaltigen Wassers und den damit verbundenen kaum zu entfernenden Ablagerungen im Becken sorgt nun eine Enteisenungsanlage für klares Wasser, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Raesefeld.
Um die Reinigung des Beckens kümmern sich Mitglieder der Raesfelder Volleyballgemeinschaft. Sie konnten trotz häufiger Reinigung – auch mit Spezialreinigern – die immer neu aufflockenden Ablagerungen nicht entfernen. Da der Eisengehalt des genutzten Brunnenwassers zu hoch ist, habe das Tretbecken trotz aller Bemühungen verunreinigt gewirkt, so die Gemeinde weiter. Die Wasserqualität selbst sei dadurch aber nicht betroffen gewesen.
Um der Ablagerungen Herr zu werden, hat die Gemeindeverwaltung dem Bauausschuss den Einbau einer Enteisenungsanlage mit einem Sandfilter als umweltverträgliche Lösung empfohlen. Im März stimmte der Bauausschuss dieser außerplanmäßigen Nachrüstung, die mit rund 50.000 Euro zu Buche schlägt, einstimmig zu. Eine Spezialfirma installierte zu Beginn der Sommerferien die neue Filteranlage.
„Wir freuen uns sehr, dass das Tretbecken im Bürgerpark nun wieder in Betrieb ist“, sagt Bauamtsleiter Bernd Roters. Es sei seit der Eröffnung des Bürgerparks vor zwei Jahren zu einem Anziehungspunkt in der Schlossgemeinde geworden: „Nun können alle wieder eine ungetrübte Erfrischung erleben.“