Wanderweg: Hohe Mark Steig eröffnet
Der Regionalverband Ruhr (RVR), das Land NRW und der Naturpark Hohe Mark haben den Hohe Mark Steig als Fernwanderweg für Naherholung und Urlaub direkt vor der Haustür eröffnet. Die Eröffnung in Dorsten-Lembeck fand pandemiebedingt im kleinen Kreis statt.
Bei der Eröffnung des Hohe Mark Steigs in kleinem Kreis: (v.l.): Dagmar Beckmann (Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark), Regierungspräsidentin Dorothee Feller und Karola Geiß-Netthöfel (Regionaldirektorin des Regionalverbands Ruhr).
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137 Kilometer und sechs Etappen
RAESFELD/REKEN/LEMBECK. Der Wanderweg führt in sechs Etappen über 137 Kilometer plus Wasserroute quer durch die Landschaft des Naturparks Hohe Mark. Höhepunkte seien zum Beispiel die Waldgebiete Haard, Hohe Mark, Üfter Mark, Dämmerwald und Diersfordter Wald sowie die Westruper Heide und die Holtwicker Wacholderheide, heißt es in einer Pressemitteilung des RVR. Am Wegesrand liegen die Schleusen Datteln und Ahsen, die Flussläufe von Lippe, Stever, Issel, Schwarzes Wasser sowie der Halterner Stausee und der Auesee, der Naturwildpark Granat und die Schlösser Lembeck und Diersfordt.
Naturbelassene Wege
Die Strecke führe vorwiegend über naturbelassene Wege, heißt es weiter. Es gebe Rastplätze, Schutzhütten und eine durchgängige Beschilderung. Wanderer müssten einem magentafarbenen Wegezeichen und stilisierten Bäumen folgen.
Der RVR betont, die Corona-Pandemie verleihe dem Hohe Mark Steig eine neue Bedeutung. Vieles sei gar nicht oder nur eingeschränkt erlaubt. Wandern vor der Haustür hingegen gehe immer. „Das Wandern erlebt einen kräftigen Boom. Vor allem in Zeiten der Pandemie ist der Freizeitsport für viele Menschen eine willkommene Auszeit vom Alltag“, wird RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel zitiert.
Die Grundlagen des Fernwanderwegs habe der Wanderführer Rolf Sonderkamp mit dem Verein Hohe Mark Tourismus entwickelt. Für den Ausbau der Infrastruktur des Weges und die Etablierung eines funktionierenden Marketings hätten sich der Regionalverband Ruhr und der Naturpark Hohe Mark zusammengetan. Unterstützung habe man in Form von Fördermitteln des Landes NRW und der Europäischen Union erhalten.
„Eine echte Perle“
„Mit dem Fernwanderweg Hohe Mark Steig ist eine echte Perle unter den vielen Wanderwegen unserer Region entstanden“, wird Regierungspräsidentin Dorothee Feller zitiert. Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturparks Hohe Mark: „Auch, wenn die gastronomischen Betriebe am Wegesrand zurzeit den aktuellen Pandemie-Kontaktbeschränkungen unterliegen, hoffen wir, dass spätestens zum Sommer ein Urlaub vor der Haustür möglich sein wird.“
Als Ergänzung zur Hauptstrecke des Fernwanderwegs sollen zukünftig Rundwege als spezielle Angebote für Tagesgäste – die sogenannten Landstreifer – entwickelt werden, kündigt der RVR an. Mit dem Namen „Haard an der Grenze“ sei der erste Landstreifer in Oer-Erkenschwick bereits erwanderbar.
Weitere Informationen zum Hohe Mark Steig gibt es im Internet auf der Seite www.hohe-mark-steig.de. Hier werden unter anderem die sechs Etappen des Wanderwegs sowie die Wasserroute des Hohe Mark Steigs beschrieben.
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Der Wanderweg führt in sechs Etappen über eine Strecke von 137 Kilometern. Wanderer müssen magentafarbenen Wegezeichen folgen.
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