Raesfeld

Vorsitzender findet keinen Nachfolger

Wahlen, Rück- und Ausblick haben die Mitgliederversammlung der Raesfelder Kolpingsfamilie bestimmt. Vorsitzender Manfred Telöken möchte sein Amt abgeben, findet bislang aber keinen Nachfolger.

Von Borkener Zeitung

03.02.2020

Der Vorstand der Kolpingsfamilie Raesfeld (v. li.): Marion Epping, Bernadette Schütte, Ursula Wallmeyer, Diakon Klaus Elsner, Vorsitzender Manfred Telöken, Herbert Tubes und Christoph Klümper. Nicht auf dem Bild ist Bruno Telöken.

Der Vorstand der Kolpingsfamilie Raesfeld (v. li.): Marion Epping, Bernadette Schütte, Ursula Wallmeyer, Diakon Klaus Elsner, Vorsitzender Manfred Telöken, Herbert Tubes und Christoph Klümper. Nicht auf dem Bild ist Bruno Telöken.

© pd

Versammlung der Raesfelder Kolpingsfamilie

RAESFELD (pd). Die Kolpingsfamilie Raesfeld hat sich zur Mitgliederversammlung getroffen.

Wahlen: Herbert Tubes, Christoph Klümper und Bruno Telöken haben sich für eine weitere dreijährige Amtszeit bereiterklärt. Im Gegensatz dazu Vorsitzender Manfred Telöken, der den Vorsitz schon seit vielen Jahren innehat. Er möchte sein Amt abgeben, teilt die Kolpingsfamilie mit. Allerdings sei es noch nicht gelungen, einen Nachfolger zu finden. Daher habe er sich bereit erklärt, für ein weiteres Jahr zu kandidieren. Alle Vorstandsmitglieder wurden in ihrem Amt bestätigt.

Rückblick: Herbert Tubes hat an Programmpunkte des Vorjahres erinnert. Zwar seien nicht immer alle Mitglieder dabei gewesen, aber viele kämen jedoch zum Nachmittagstreff, zu Radtouren sowie zum Kartenspielen. Auch der Kolping-Gedenktag und das Josefschutzfest hätten Interesse geweckt, sagte er. Hildegard Rottbeck organisierte mit ihrem Mann Hubert Fahrten mit Rad und Auto sowie Besichtigungen. Diese Fahrten seien schnell ausgebucht gewesen.

Ausblick: Das neue Programm verspreche einige Höhepunkte, so Manfred Telöken. Im Februar gehe es zur Hafenkäserei nach Münster. Im März sei eine Woche mit der Kolpingsfamilie Erle auf der Insel Langeoog geplant. Josefschutzfest, Kosmetikkursus, Kreuzweg in der Fastenzeit und ein Nachmittagstreff mit Walter Großewilde sowie Radtouren würden ebenfalls angeboten. Im Herbst soll eine zehntägige Fahrt nach Irland führen, die Manfred Telöken als Reiseleiter ausgearbeitet hat.

Kassenbericht: Bernadette Schütte berichtete über die Einnahmen und Ausgaben im Vorjahr. Der Kassenstand falle etwas niedriger aus als 2018, sagte sie. Die wesentlichen Einnahmen der Kolpingsfamilie stammen aus der Altkleidersammlung, die zwei Mal im Jahr organisiert wird. Da die Preise für Altkleider weiter gefallen seien, seien die Einnahmen nicht mehr so hoch. Einen Teil der Einnahmen werde gespendet. Der größte Teil soll in der Gemeinde und im Umkreis bleiben.

Sonstiges: Alfons Föcker sprach das Thema Bannerabordnung an. Es wurden Vorschläge gemacht, wofür Geld gespendet werden soll. Angesprochen wurde ferner, ob die Maiandacht wieder an der Segensstation im Roringshook stattfinden soll. Dem widersprach Josef Terhart: Die Eichenprozessionsspinner seien noch dort, sagte er. Zum Abschluss wurde das Kolpinglied gesungen, und Manfred Telöken dankte den Mitgliedern für die rege Teilnahme.

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