Raesfeld

Volksbank Raesfeld wächst deutlich

Der Vorstand der Volksbank Raesfeld ist zufrieden mit dem vorläufigen Ergebnis des vorigen Geschäftsjahrs. Der geplante Zusammenschluss der Volksbanken in Raesfeld und Erle soll für eine höhere Leistungsfähigkeit sorgen.

Von Borkener Zeitung

31.01.2020

Marcus Feldhaar (links) und Oliver Cichowski sind mit dem vorläufigen Geschäftsergebnis zufrieden.

Marcus Feldhaar (links) und Oliver Cichowski sind mit dem vorläufigen Geschäftsergebnis zufrieden.

© pd

Anlagen und Kredite steigen um mehr als sieben Prozent

RAESFELD Der Vorstand der Volksbank Raesfeld blickt zufrieden auf das vorläufige Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahrs. In allen wesentlichen Positionen habe die Genossenschaftsbank ein Wachstum verzeichnet, heißt es in einer Mitteilung.

Die Kreditnachfrage der Kunden sei im abgeschlossenen Geschäftsjahr weiterhin hoch gewesen. Das betreute Kundenkreditvolumen stieg in 2019 um knapp sieben Prozent auf 128 Millionen Euro. Die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Bank sei auf die Nähe zu den Privat- und Firmenkunden und die kurzen Entscheidungswege zurückzuführen, erläutert Oliver Cichowski, der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Raesfeld.

Kundenzuspruch habe auch das Einlagengeschäft verzeichnet. Insbesondere wegen der anhaltenden Niedrigzinsphase sei die Nachfrage nach alternativen Anlageformen deutlich gestiegen. Dies zeige sich im überdurchschnittlich hohen Wachstum der vermittelten Kundenanlagevolumina. Diese stiegen um mehr als 13 Prozent auf mehr als 36 Millionen Euro.

265 Millionen Euro Anlagen und Kredite

Insgesamt, so Cichowski, betreut die Volksbank Raesfeld für ihre Mitglieder und Kunden derzeit mehr als 265 Millionen Euro Anlagen und Kredite. Dies sei gegenüber dem Vorjahr eine überdurchschnittliche Steigerung von mehr als sieben Prozent, teilt die Bank mit.

Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar betont: „Wir konnten wieder eine positive Bilanz ziehen.“ Die immens gestiegenen regulatorischen Anforderungen machten es aber zunehmend schwieriger, diesen Standard zu halten. Um eine zukunftsfähige und langfristig stabile Volksbank zu sichern, wurde bereits im vergangenen Jahr die Idee einer gemeinsamen Volksbank Raesfeld und Erle eG bekannt gegeben (die BZ berichtete). Durch den Zusammenschluss könnte es gelingen, noch leistungsfähiger für die Mitglieder und Kunden zu werden und noch stärker für die Region einzustehen, begründet Feldhaar die geplante Zusammenarbeit.

Ressourcen schonen

Bereits heute können beide Banken von einer Zusammenarbeit profitieren. Aufgaben aus den internen Bereichen werden miteinander abgestimmt und können so ressourcenschonend erledigt werden. Die Entscheidung, ob es zu einer Verschmelzung der Banken kommt, soll auf der diesjährigen Generalversammlung fallen. Denn dieser Zusammenschluss wird durch das Votum der Mitglieder bestimmt. Für die Mitglieder soll es voraussichtlich im ersten Quartal einen Informationsabend geben, um offene Fragen rund um das Thema zu beantworten.

Wie in den Vorjahren hat die Bank gemeinnützige Vereine, Institutionen und Organisationen vor Ort unterstützt: Mehr als 32.000 Euro Förderung hat die Bank vergeben. Ziel sei es, Ideen, Arbeiten und Aktionen zu fördern und auszuzeichnen, die der Vereinsarbeit oder unmittelbar der Region und ihren Bewohnern zu Gute kommen, so Cichowski.

Volksbank Raesfeld wächst deutlich

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