Suche nach asiatischer Hornisse war erfolgreich
Nachdem der Imkerverein Raesfeld die Erler Bürger gebeten hatte, die Suche nach einem Nest der asiatischen Hornisse mit Hinweisen von Sichtungen zu erleichtern (die BZ berichtete), konnte das Nest jetzt geortet und entfernt werden. Darauf weisen die Imker in einer Mitteilung hin. Für diese Unterstützung möchte sich der Imkerverein Raesfeld bedanken.
Der Imkerverein dankt den Helfern der Suche.
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Imkerverein Raesfeld dankt Helfern
ERLE Letztlich sei das Nest sonntags auf einem Gelände an der Schermbecker Straße in Erle gefunden worden, heißt es weiter. Vorausgegangen waren einige intensive Stunden der Suche. Zunächst hatten die Helfer bereits eine ungefähre Flugrichtung ausgemacht und auch schon, aber leider erfolglos, einen Waldbereich in der Nähe der Kläranlage an der Schermbecker Straße abgesucht.
Behälter mit Lockstoff an den jeweiligen Bienenstandorten in der Nähe, die besonders gern von den Hornissen aufgesucht wurden, konnten darauf aber genauer in die Flugrichtung gebracht werden. Mit einem Entfernungsrechner, bei dem der Zeitraum zwischen zwei Besuchen einer Hornisse am Lockstoff eingegeben wird, konnte der Suchtrupp die ungefähre Entfernung des Nestes auf höchstens 60 Meter eingrenzen, beschreiben die Imker die weitere Suche.
Bäume unter die Lupe genommen
Hier wurden dann alle Bäume im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe genommen und nach der Auffindung des Nestes die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Borken informiert. Diese habe einen Hornissenberater mit der Entfernung des Nests beauftragt. Die Imker wollen jetzt abwarten, wie sich der Bestand der invasiven asiatischen Hornisse in den kommenden Jahren weiter entwickelt.
Der Naturschutzbund weist darauf hin, dass die aus Südostasien stammende Hornisse sich in Europa beständig auch als Folge des Klimawandels ausbreitet. Frankreich sei bereits weitgehend besiedelt, aus den Nachbarländern kommen ebenfalls immer mehr Nachweise. In Deutschland kommt die Art vor allem am Rhein vor.
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