Raesfeld

Sirene heult 30 Sekunden lang

Sind die erst im März 2017 installierten Sirenen auf der Alexander- und der Silvesterschule schon defekt? Das fragten sich viele Raesfelder, als im Januar ein Dauerton zu hören war. Es handelt sich aber bloß um eine Umstellung beim Funktionstest.

Von Birgit Jüttemeier / pd

17.01.2018

Sirene heult 30 Sekunden lang

Umstellung bei Funktionstest

RAESFELD. Eine Minute Dauerton, zweimal unterbrochen – das ist der Sirenen-Warnton zur Alarmierung der Feuerwehr. Beim Probelauf, der einmal im Quartal samstags stattfindet, hörten Raesfelder und Erler im Januar aber einen Dauerton – 30 Sekunden lang. Das sorgte für Verwunderung. Ob die erst im März 2017 installierten Sirenen auf der Alexander- und der Silvesterschule schon defekt seien, wurde Feuerwehr-Chef André Szczesny gefragt.

Er und andere Wehrleute wunderten sich ebenfalls. Deswegen veranlasste Szczesny am 13. Januar mittags einen erneuten Probealarm. Das Ergebnis: wieder 30 Sekunden lang ein Dauerton. Eine Rückfrage bei der Kreisleitstelle der Feuerwehr brachte Aufschluss: Seit Jahresbeginn heulten Sirenen beim Funktionstest nur einmal auf, erklärt der Leiter der Feuerwehr die Neuerung.

Diese Woche erwartet die Wehr den neuen Mannschafts-Transportwagen, den die Gemeinde für etwa 20.000 Euro gekauft hat. Das Löschgruppenfahrzeug (LF 20) soll erst im März 2019 geliefert werden. Es kostet rund 340.000 Euro.

Drei Einsätze absolvierte die Wehr in der vergangenen Woche, berichtete Szczesny.

Feuerwehr-Einsatz im Seniorenheim

Rauch im Seniorenheim an der Straße Im Mensing: Deswegen wurde die Wehr am Sonntagvormittag alarmiert. Da der Brandgeruch nicht sofort lokalisiert werden konnte, entschied der Einsatzleiter, das Gebäude zu räumen und alle Bewohner in die Aula des Altenheims zu bringen. Gleichzeitig kontrollierten 16 Einsatzkräfte das Haus vom Keller bis zum Dachgeschoss. Im Obergeschoss entdeckten sie die Ursache für den Brandgeruch: Der Kondensator eines Deckenstrahlers in einem kleinen Hauswirtschaftsraum war durchgebrannt. Der Strahler wurde demontiert, der Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Danach konnten die Bewohner zurück in ihre Zimmer.

Am Mittwoch rückte die Wehr zu einem Betrieb am Vennekenweg aus. Allerdings handelte es sich um einen Fehlalarm: In einem Rauchmelder hatte sich Staub gesammelt.

Am Freitag riefen Anwohner die Wehr zur Dorstener Straße. Dort vermuteten Nachbarn eine hilflose Person hinter verschlossener Tür. Nachdem die Einsatzkräfte jedoch kräftig an die Wohnungstür geklopft hätten, habe die Bewohnerin selbstständig geöffnet, so Szczesny. Sie hatte fest geschlafen.

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