Raesfeld

Silvesterschüler aus Erle setzen sich für Zebrastreifen ein

Silvesterschüler fordern einen Zebrastreifen auf der Straße vor ihrer Schule. Sie sammelten in den vergangenen drei Monaten 500 Unterschriften, die sie nun dem Bürgermeister Andreas überreichten.

Von Tim Schulze / pd

13.06.2019

Die Silvesterschüler mit Bürgermeister Andreas Grotendorst und dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Mike Marcinowski (rechts).

Die Silvesterschüler mit Bürgermeister Andreas Grotendorst und dem Schulpflegschaftsvorsitzenden Mike Marcinowski (rechts).

© pd

500 Unterschriften an Bürgermeister übergeben

ERLE. 500 Unterschriften haben die Silvesterschüler jetzt dem Raesfelder Bürgermeister Andreas Grotendorst übergeben. Die Kinder fordern einen Zebrastreifen auf der Straße vor ihrer Schule. Mit der Unterschriftenaktion wollen sie einem entsprechenden Antrag der Elternvertreter und Schulleitung auf Errichtung des Zebrastreifens Nachdruck verleihen. Dieser sei zum Beginn des Jahres bei der Gemeinde Raesfeld eingegangen, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Schülerparlament initiierte Aktion

Initiiert habe die Unterschriftenaktion das Schülerparlament der Silvesterschule, heißt es weiter. Das Gremium habe sich in den vergangenen Sitzungen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Die Schülerparlamentarier hätten ein Schreiben formuliert und an alle Schüler verteilt.

Beim Termin mit dem Bürgermeister hätten Moritz (Schülerkanzler) und Naima (Vizekanzlerin) die Wichtigkeit ihres Anliegens betont, schreibt die Schule. Auch Mike Marcinowski, der als Schulpflegschaftsvorsitzender mit ins Rathaus gekommen war, habe für eine möglichst schnelle Umsetzung plädiert.

Gefährliche Verkehrssituationen

In den vergangenen Monaten hätten sich vermehrt Eltern und Schüler gemeldet, dass es auf der Silvesterstraße an der Fahrbahnverengung häufig zu gefährlichen Verkehrssituationen gekommen sei, teilt die Schule mit. Einige Wagen würden nicht halten, um Schülern das Überqueren der Straße zu ermöglichen.

Bürgermeister Andreas Grotendorst habe die Prüfung des Antrags zugesichert, heißt es in der Mitteilung weiter. Er wolle die Maßnahme mit dem Straßenverkehrsamt des Kreises Borken abstimmen und eine Kostenkalkulation einholen. Im weiteren Verfahren würden die politischen Gremien der Gemeinde über den Zebrastreifen beraten und entscheiden.

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