Sebastianschüler waren bei Schach-DM dabei
Das Schachteam der Sebastianschule hatte es als Nachrücker doch noch ins Bundesfinale geschafft. Beim Turnier im sauerländischen Willingen sicherten sich die Jungen einen Platz im stark umkämpften Mittelfeld, nur nach Feinwertung von der besser platzierten Konkurrenz entfernt.
Das Turnier war ein Riesenerlebnis für die Sebastian-Grundschüler, sagt Betreuer Manfred Grömping.
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RAESFELD. Die Mannschaft der St.-Sebastian-Schule war als Nachrücker bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft im Sauerland Stern Hotel in Willingen dabei. Das Quintett aus Raesfeld hatte Ende März bei der Landesmeisterschaft in Hamm die direkte Qualifikation noch knapp verpasst, konnte nun aber auf Bundesebene überzeugen und erreichte einen Platz im Mittelfeld.
An dem viertägigen Bundesfinale nahmen insgesamt 48 Vierermannschaften teil, teilt Konrektor und betreuender Lehrer Manfred Grömping mit. Jedes Bundesland darf drei Teams entsenden. Die Raesfelder Grundschule gehört inzwischen fast regelmäßig zum Teilnehmerfeld und setzte sich in diesem Jahr gegen 20 Mannschaften auf Kreisebene, 24 Teams auf Verbandsebene sowie 60 Mannschaften bei der Landesmeisterschaft durch.
Gespielt wurden neun Runden nach dem sogenannten Schweizer System, bei dem jeweils punktgleiche beziehungsweise ähnlich starke Mannschaften gegeneinander antreten. Mit neun Mannschaftspunkten – drei Siegen, drei Remis und drei Niederlagen – belegten die Raesfelder Rang 30. Vom punktgleichen 19. Platz waren sie im dicht gestaffelten Tabellenfeld nur nach Feinwertung getrennt.
„Das Turnier war ein Riesenerlebnis für die Kinder“, resümieren Manfred Grömping und Frank Nagel vom Schachverein Turm Raesfeld/Erle.
Nun drücken die Jungen dem Mädchenteam der St.-Sebastian-Schule die Daumen, das ebenfalls über einen Nachrückerplatz Mitte Juni an der Deutschen Schulschachmeisterschaft der Mädchen in Düsseldorf teilnehmen wird.