SPD möchte Flüchtlingen aus der Ukraine in Raesfeld helfen
Die SPD-Fraktion möchte die Verwaltung beauftragen, schnell Kapazitäten zu prüfen, um Flüchtlinge aus der Ukraine in Raesfeld sicher unterzubringen und einen öffentlichen Aufruf an die Einwohner der Gemeinde über das Mitteilungsblatt zu veröffentlichen, um sie zu individueller Hilfe zu ermutigen.
Flüchtlingen aus der Ukraine will die SPD helfen.
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Antrag an die Gemeindeverwaltung gestellt
RAESFELD Ferner sollen auf der Gemeinde-Homepage Spendenkonten von anerkannten gemeinnützigen Hilfsorganisationen veröffentlicht werden, die Spendengelder für Kriegsflüchtlinge sammeln. Die Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk hat daher einen entsprechenden Antrag an die Verwaltung gestellt.
Mehr als eine Millionen Menschen
In ihrer Begründung verweist sie darauf, dass als Folge der russischen Invasion in der Ukraine bereits mehr als eine Million Menschen auf dem Weg in Richtung Europäische Union sind. Weitere würden sich vermutlich noch auf den Weg machen. Auch die Gemeinde Raesfeld müsse nach Ansicht der SPD im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihren Beitrag leisten, den Menschen zu helfen. Darum soll die Verwaltung zeitnah darstellen, welche Möglichkeiten bestehen, Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in gemeindlichen Unterkünften aufzunehmen und darüber hinaus darstellen, inwieweit Kapazitäten in Unterkünften reaktiviert oder neue geschaffen werden können.
Öffentlichen Aufruf starten
Ein öffentlicher Aufruf zur Bereitstellung von privatem Wohnraum an Flüchtende könne ein weiterer Baustein zur bestmöglichen Unterbringung von geflüchteten Menschen sein.
Zudem ist infolge des Angriffs auf die Ukraine die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung groß, Privatleute und Unternehmen wollen helfen. Das Engagement gelte es zu unterstützen und zu kanalisieren. Die Veröffentlichung von Spendenkonten anerkannter, gemeinnütziger Hilfsorganisationen auf der Gemeinde-Homepage gebe Raesfelder Einwohnern und Unternehmen die Möglichkeit, diese Menschen zu unterstützen, so die SPD.
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