SPD für Regenbogenflagge vor dem Rathaus
Die SPD-Fraktion hat beantragt, dass die Gemeinde Raesfeld jährlich am „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie“ am 17. Mai mit dem Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus als Zeichen für Toleranz und gegen Diskriminierung teilnehmen soll.
Die Raesfelder SPD macht sich dafür stark, dass am 17. Mai die Regenbogenflagge vor den Rathaus gehisst wird.
© Wolfgang Kumm
Gemeinde Raesfeld soll am 17. Mai ein Zeichen setzen
RAESFELD In der Begründung verweist die Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk darauf, dass die Regenbogenfahne seit rund 50 Jahren für Akzeptanz und Toleranz, für die Vielfalt des Zusammenlebens und als Symbol der homosexuellen Bewegung stehe. Der 17. Mai sei auch für viele Bürger in Raesfeld von großer Bedeutung. Am 17. Mai 1990 habe die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten gestrichen, heißt es im Antrag.
Gegen Diskriminierung stellen
Politik und Verwaltung sollten an diesem Jahrestag ein Zeichen der Solidarität mit den Bürgern setzen, die sich auch im 21. Jahrhundert immer noch mit Anfeindungen wegen ihrer Sexualität konfrontiert sehen. In einer aufgeklärten und modernen Gesellschaft sei es die Aufgabe aller, sich gegen Diskriminierung zu stellen und jene, die davon betroffen sind, zu schützen. Auch am Kreishaus in Borken werde durch die Beflaggung mit der Regenbogenfahne am 17. Mai ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz gesetzt, so Rybarczyk. Dies soll auch in Raesfeld geschehen, fordert die SPD.