SPD fordert bessere Busverbindungen
Der Haupt- und Finanzausschuss soll sich mit drei Anträgen befassen, die die SPD-Fraktion gestellt hat. Dabei geht es um den Öffentlichen Personennahverkehr, Tablets für Ratsmitglieder und eine zusätzliche Stelle für den Bauhof.
Die SPD fordert, den ÖPNV in Raesfeld auszubauen.
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Drei Anträge für den Hauptausschuss gestellt
RAESFELD Die Raesfelder SPD-Fraktion hat drei Anträge gestellt, die am Montag, 2. Dezember, im Haupt- und Finanzausschuss beraten werden sollen.
So fordert die SPD ein Mobilitätskonzept für die Gemeinde. Dafür soll diese dem „Zukunftsnetzwerk Mobilität NRW“ beitreten und sich dafür einsetzen, dass die Tarife im Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) deutlich gesenkt werden. Zur Begründung verweist Klaus Rybarczyk, der Fraktionsvorsitzende, darauf, dass es gerade in einer ländlich geprägten Region wie dem Kreis Borken wichtig sei, Mobilität so zu strukturieren, dass alle Bürger davon profitierten. Bisher nutzten nur vier Prozent der Bürger im Kreis Borken den ÖPNV. Die Hälfte davon entfalle auf den Schüler und Ausbildungsverkehr. Ursache seien die mangelhaft ausgestalteten Angebote, so Rybarczyk.
Hohe Fahrpreise
Auch hohe Fahrpreise schreckten potentielle Nutzer ab. Er fordert, dass Raesfeld besser an den ÖPNV angeschlossen wird. Zudem brauche die Gemeinde gute Verbindungen zu Bahnhöfen, etwa nach Borken, Rhade, Dorsten und Wesel, sowie zu Schnell- und Regiobuslinien. Auch das Radwegenetz sei für Pendler auszubauen. Rybarczyk: „Wir müssen das Thema ernsthaft angehen.“
Ferner geht es um die technische Ausstattung der Raesfelder Ratsmitglieder. Hier fordert die SPD, dass diese ab der Wahlperiode 2020-2025 mit Tablets ausgestattet werden. Die nötigen Haushaltsmittel seien zu ermitteln und bereitzustellen. Mit Hilfe der Tablets ließen sich Sitzungen effektiv vorbereiten, begründet Rybyrczyk den Vorschlag. Inzwischen arbeiteten die meisten Räte und auch der Kreistag mit bereitgestellten Tablets. Dies soll auch in Raesfeld möglich sein, so die SPD. Zudem mache die digitale Ratsarbeit den Druck, das Sortieren und den Versand der Ratsdokumente überflüssig. Dies sei auch ein Beitrag für den Klimaschutz.
Bauhof habe viele Aufgaben
Der Rat soll den Stellenplan ab 2020 um eine Stelle für den Bauhof aufstocken. Zur Begründung verweist Rybarczyk auf dessen unterschiedliche Aufgaben. In der Vergangenheit sei durch extreme Wetterlagen auch die Tätigkeit der Bauhofmitarbeiter, besonders bei der Grünflächenpflege, beeinflusst worden. Hinzu komme das Problem mit dem Eichenprozessionsspinner. Damit der Bauhof den Aufgaben gerecht werden könne, sei es für die SPD unabdingbar, dass das Personal aufgestockt werden muss.