SPD Raesfeld fragt nach Alternativen
Die SPD-Fraktion wendet sich mit einer Frage nach umweltschonenderen Alternativen zum Streusalz an die Gemeindeverwaltung.
Die SPD möchte Alternativen zum Streusalz prüfen lassen.
© Roland Weihrauch
Einsatz von Streusalz vermeiden
RAESFELD Elke Rybarczyk, die SPD-Fraktionsvorsitzende, verweist in dem Schreiben auf Angaben des Umweltbundesamtes, wonach in kalten, schneereichen Wintern im Mittel mehr als vier Millionen Tonnen an Streusalz auf deutschen Straßen und Gehwegen landen. Das habe katastrophale Folgen für die Umwelt durch die Schädigung von Pflanzenwurzeln und des Grundwassers, heißt es weiter.
Salziges Gurkenwasser
Seit einem Jahr erproben Straßenmeistereien Gurkenwasser, das bei der Produktion von Salzgurken entsteht, um die Straßen im Winter sicher zu machen.
Ihr Ergebnis sei, so Rybarczyk, dass im Winterdienst dieselben Erfolge wie mit herkömmlichem Streusalz erzielt werden konnten. Dabei sei Gurkenwasser deutlich umweltschonender.
Daher fragt die SPD: Sieht die Verwaltung auch für Raesfeld die Möglichkeit, Alternativen zu Streusalz, die der Umwelt weniger Schaden zufügen, anzuwenden?
© Roland Weihrauch