SPD Raesfeld fordert barrierefreies Tretbecken
Die SPD-Fraktion im Rat und der SPD-Ortsverein Raesfeld fordern in einer gemeinsamen Erklärung, dass ein barrierefreies Kneipp-Tretbecken im geplanten Raesfelder Bewegungspark errichtet wird. „Trotz der unerwarteten Kostensteigerung“, betonen Elke Rybarczyk, SPD-Fraktionsvorsitzende, und Thorsten Hansen, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins.
Am Freiter Pättken soll ein Bürgerpark entstehen. Trotz hoher Kosten fordert die SPD den Bau eines barrierefreien Kneipp-Tretbeckens.
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Gestiegene Kosten dürften nicht entscheidend sein
RAESFELD „Wir möchten ein inklusives Raesfeld und niemanden zurücklassen“, heißt es weiter. In einer inklusiven Gesellschaft werde niemand aufgrund von gesellschaftlichen Barrieren ausgegrenzt. Wenn es solche gebe, werden sie als solche erkannt und abgeschafft. Planung und Bau eines barrierefreien Wassertretbeckens seien eine Chance, Inklusion vorbildlich umzusetzen und zugleich ein Alleinstellungsmerkmal für die Region zu sein, so Rybarczyk und Hansen in dem Schreiben.
Kein Scheitern aus finanziellen Gründen
Die inklusive Gesellschaft sei eine, die es auch beispielsweise Menschen mit Behinderungen ermögliche, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Eine Gesellschaft, in der auch Senioren zusammenkommen, Spaß haben und am dörflichen Leben teilhaben können – „dafür geben wir gern mehr Geld aus“. Inklusives Handeln dürfe nicht aus finanziellen Gründen scheitern.
Die Verwaltung hatte im jüngsten Bau- und Umweltausschuss die Pläne für den Bürgerpark am Freiter Pättken vorgestellt. Die Kosten für ein barrierefreies Betonbecken waren mit rund 250.000 Euro beziffert worden. Stattdessen soll es aus Edelstahl und in kleinerer Form entstehen. Eine Entscheidung steht noch aus.