Raesfeld

Rotary-Club Lippe-Issel

Der Rotary-Club Lippe-Issel unterstützt die GaGu-Zwergenhilfe aus Schermbeck mit einer Spende in Höhe von 15.000 Euro. Mit dem Geld wird es möglich, eine geplante Krankenstation in Sierra Leone zu bauen.

Von Borkener Zeitung

13.11.2019

Freuen sich über die Spende an die GaGu-Zwergenhilfe (von links): Ingo Bülow, Christian Reichelt, Gudrun Gerwien, Präsident Klaus Friedrich, Dieter Schmitt und Stephan Proff.

Freuen sich über die Spende an die GaGu-Zwergenhilfe (von links): Ingo Bülow, Christian Reichelt, Gudrun Gerwien, Präsident Klaus Friedrich, Dieter Schmitt und Stephan Proff.

© pd

Spende ermöglicht Bau einer Krankenstation

RAESFELD/SCHERMBECK Eine Spende von 15.000 Euro hat der Rotary- Club Lippe-Issel im Landhotel Voshövel an Vertreter der GaGu-Zwergenhilfe aus Schermbeck überreicht. Klaus Friedrich, der Präsident des Clubs, habe den Betrag in Form einer süßen Überraschung an die beiden Vorstände Gudrun Gerwien und Dieter Schmitt übergeben, teilt der Club mit.

Dieser unterstützt seit zwei Jahren den Bau einer Krankenstation in der Nähe von Lungi in Sierra Leone. Initiiert wurde das Projekt vom ehemaligen Präsidenten Helmut Ackmann aus Raesfeld. Begleitet wird es von Dr. Ute Proff aus Schermbeck als Beauftragte für den internationalen Dienst des Rotary- Clubs. Bereits seit etlichen Jahren engagiert sich der Schermbecker Verein in Westafrika und ist von den dortigen Behörden als nichtstaatliche Hilfsorganisation (NGO) anerkannt.

Einer der ärmsten Staaten der Erde

Sierra Leone sei einer der ärmsten Staaten der Erde, heißt es. Schwer getroffen von einem langen Bürgerkrieg und dem Ausbruch der Ebola-Seuche, sei die Sterblichkeit gerade auch bei Kindern sehr hoch. Das Projekt des Clubs diene dem Aufbau einer lokalen medizinischen Versorgung mit dem Schwerpunkt auf der Krankheitsprävention. Von den Aktivitäten sollen die vor Ort lebenden Menschen profitieren, denen sonst keinerlei medizinische Hilfe zur Verfügung steht.

Mit der GaGu-Zwergenhilfe habe der Club einen Partner gefunden, der Erfahrungen in Sierra Leone habe und dort mit einheimischem Personal das Projekt umsetze. Zudem sollen die Betroffenen später selbständig die Arbeit fortsetzen.

Bereits 20.000 Euro zur Verfügung gestellt

Die Rotarier haben dem Verein aus Spendenbeiträgen bereits mehr als 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Die jetzt gezahlte Summe setzt sich aus Mitteln des rotarischen Bezirks, aus Beträgen des Rotary-Clubs Lippe-Issel und aus Erlösen des Baumarktkonzerts in Hamminkeln im August zusammen. Mit der Gesamtsumme von mehr als 30.000 Euro könne die Krankenstation gebaut werden, so Friedrich. Auch für die Einrichtung mit medizinischem Gerät werde sich der Club weiter finanziell engagieren. Er dankte den Mitgliedern und Spendern für ihre Unterstützung.

Mit weiteren Projekten ist der Rotary-Club auch in Hamminkeln, Hünxe, Raesfeld, Schermbeck und Wesel aktiv. So konnten im Sommer 7000 Euro an das Evangelische Krankenhaus in Wesel überwiesen werden. Seit seiner Gründung hat der Club mehr als 250.000 Euro als Spenden vergeben.

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