Raesfeld

Raesfelder spenden 25.622 Euro für Erdbebenopfer

Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien im Februar hatten unter dem Stichwort „Raesfeld hilft“ die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer und die Raesfelder Ratsfraktionen auf Antrag der FDP zu Spenden für die Opfer aufgerufen. Das Ergebnis hat die Beteiligten positiv überrascht.

Von Borkener Zeitung

10.07.2023

Freuen sich über die hohe Spendensumme (von links): Hans-Dieter Strothmann (CDU), SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk, Bürgermeister Martin Tesing, FDP-Fraktionsvorsitzender Christoph Stephan sowie Heiko Gudel und Katharina Wittke von der Bürgerstiftung.

Freuen sich über die hohe Spendensumme (von links): Hans-Dieter Strothmann (CDU), SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk, Bürgermeister Martin Tesing, FDP-Fraktionsvorsitzender Christoph Stephan sowie Heiko Gudel und Katharina Wittke von der Bürgerstiftung.

© pd

Aktion von Bürgerstiftung und Parteien

RAESFELD Die schwere Erdbebenkatastrophe in der Türkei und Syrien betrifft rund 23 Millionen Menschen, von denen noch immer ein Großteil unter den Folgen leidet, heißt es in einer Mitteilung.

Auf dem Konto der Bürgerstiftung sind insgesamt 9225 Euro von 31 Privatpersonen und einem Unternehmen mit einer Einzelspende in Höhe von 5000 Euro eingegangen. Beim Bürgerfest zur Eröffnung des neuen Bürgerparks seien am 2. April nochmals 3586 Euro hinzugekommen, heißt es weiter. Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat jetzt entschieden, die Spendensumme von 12.811 Euro zu verdoppeln, so dass die Bürgerstiftung insgesamt 25.622 Euro an die vor Ort aktiven Hilfsorganisationen übergeben kann. Jeweils zur Hälfte geht die Spendensumme an die Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“ und „Aktion Deutschland Hilft“.

Dank für die Unterstützung

„Wir danken allen für die großzügige Spendenbereitschaft auch während unseres Bürgerfests im April“, wird Bürgermeister Martin Tesing in der Mitteilung zitiert. Die Beteiligten hoffen, dass so das Leid der Betroffenen in der Türkei und Syrien gemindert und der Schritt zurück zur Normalität erleichtert werden kann.

Die beiden Organisationen seien bewusst wegen ihrer Bekanntheit ausgewählt worden, sagt Christoph Stephan, der FPD-Fraktionsvorsitzende. Auch er freut sich über die „schöne Summe“, die bei der Aktion zusammengekommen ist und dankt der Bürgerstiftung für die Organisation und Abwicklung der Sammlung. Er ergänzt, dass die Fraktionen trotz der unerwartet hohen Summe bei dem Entschluss geblieben sind, den Betrag zu verdoppeln. Auch wenn derzeit viel Aufmerksamkeit und Solidarität der von Russland überfallenen Ukraine gelte, sei es wichtig, die Opfer der Naturkatastrophe in der Türkei und Syrien nicht zu vergessen.

Raesfelder spenden 25.622 Euro für Erdbebenopfer

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