Raesfelder Schlosshof wird wieder zur „Musiklandschaft“
Die Musiklandschaft Westfalen macht auch in diesem Jahr wieder Station am Raesfelder Schloss. Von Donnerstag, 15. August, bis Sonntag, 18. August, gibt es vier ganz unterschiedliche musikalische Angebote. Mit dabei unter anderem der Gewinner des diesjährigen Königin-Elisabeth-Wettbewerbs. Und alles unter freiem Himmel.
Ganz unterschiedliche Auftritte gibt es im Raesfelder Schlosshof.
Von Kabarett bis Klassik, von Sinatra bis Egerländer-Musik
RAESFELD. Den Auftakt bestreiten am 15. August die Bullemänner. Eine einzigartige Mischung aus Humor, Musik und Tiefgründigkeit werde geboten, heißt es im Programm der Musiklandschaft Westfalen. Mit ihrem Programm „PLEM“ lautet der Titel des Programm der Bullemänner – ausdrücklich nicht „plemplem“. Augustin Upmann, Heinz Weißenberg und Svetlana Svoroba böten laut Veranstalter einen Abend voller Vielfalt und Unterhaltung. Vieles dreht sich um Themen wie Politik, Pandemie und sogar Kartoffelsalat, verpackt in einer Kombination aus Kabarett und „Kappes“. Der Auftritt beginnt um 20 Uhr. Tickets gibt es im Vorverkauf ab 39 Euro. An der Abendkasse kosten Tickets sechs Euro mehr.
Am 16. August ab 20 Uhr tritt der Jazz-Sänger Tom Gaebel zusammen mit der Festival-Philharmonie Westfalen auf. Gaebel präsentiert sein Programm mit klassischen Sinatra-Hits und interpretiere diese laut Veranstalter mit einem frischen, dynamischen Touch. Bekannt für seine beeindruckende Bühnenpräsenz und seine Fähigkeit, traditionelles Las Vegas-Flair mit zeitgenössischem Bigband-Sound zu verbinden, verspricht Tom Gaebel eine Show, die Generationen und Musikliebhaber verschiedener Genres vereint. Besuchern dürfen Melodien wie „New York, New York“, „Strangers in the Night“ und „My Way“ erwarten. Für diesen Auftritt gibt es noch einige Restkarten ab 49 Euro.
Ein „Rendezvous mit Richard Wagner“ soll es laut der Musiklandschaft-Verantwortlichen am 17. August geben. Die Festival-Philharmonie Westfalen unter der Leitung von Michael Zlabinger steht dann erneut auf der Bühne am Schloss. Sie spielt Werke von Richard Wagner sowie von Komponisten, die ihn beeinflusst haben oder von ihm beeinflusst wurden. Als Solisten für Max Bruchs Violinkonzert in g-Moll op. 26 haben die Veranstalter den Gewinner des diesjährigen „Concours Reine Elisabeth“, eines bedeutenden Musikwettbewerbs, Dmytro Udovychenko, gewonnen. Der Wettbewerb ist nach der belgischen Königin Elisabeth benannt, die bis zu ihrem Tod im Jahr 1965 die Schirmherrin war und wird pro Instrument nur alle vier Jahre durchgeführt. Udovychenko spielte bereits als Geiger in der Festival-Philharmonie Westfalen. Das Rendezvous mit Richard Wagner am 17. August im Innenhof des Wasserschlosses Raesfeld beginnt um 20 Uhr, Einlass ist zwei Stunden vor Konzertbeginn. Karten gibt es ab 54 Euro.
Dmytro Udovychenko tritt beim Wagner-Abend auf.
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Dass die Egerländer-Musik immer beliebter wird, ist auch am Programm der Musiklandschaft abzulesen. Denn zum Abschluss des Programms am Raesfelder Schloss spielen am Sonntag, 18. August, „Ernst Hutter & Die Egerländer Musikanten – Das Original“. Vom Herzen Europas bis zur Carnegie Hall habe dieses Ensemble sein Publikum mit Hingabe und böhmischen Melodien begeistert, schreiben die Veranstalter. Seit der Gründung durch Ernst Mosch im Jahr 1956 und der Übernahme durch Ernst Hutter 1999, vereine das Orchester Tradition mit zeitloser Anziehungskraft, heißt es in der Ankündigung. Restkarten ab 44 Euro gibt es auch für diesen Auftritt in Raesfeld noch.
Die Tickets gibt es in erster Linie über die Homepage der Musiklandschaft www.musiklandschaft-westfalen.de.