Raesfelder FDP stellt Antrag zum Rat
Die FDP-Fraktion im Rat der Gemeinde Raesfeld beantragt die Aufnahme des Punktes „Extra-Zeit zum Lernen“ auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Rates, der am Montag, 28. Juni, ab 17 Uhr im Forum der St.-Sebastianschule tagen wird
Auch die Gesamtschule hat Bedarf signalisiert.
Schulen möchten Folgen der Pandemie ausgleichen
RAESFELD Es soll darum gehen, ein Förderprogramm des Landes in den Kommunen zu realisieren. Der Rat soll Bürgermeister Martin Tesing dazu auffordern, die vom Landesministerium für Schule und Bildung zur Verfügung gestellten Mittel für das Programm „Extra-Zeit zum Lernen“ abzurufen und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Bildungseinrichtungen entsprechende Angebote in Raesfeld zu schaffen.
Zur Begründung verweist der FDP-Fraktionsvorsitzende Christoph Stephan im Antrag darauf, dass die Landesregierung beschlossen habe, zusätzliche Finanzmittel in Höhe von 36 Millionen Euro für die Organisation und Durchführung von weiteren außerschulischen Bildungs- und Betreuungsangeboten bereitzustellen. Mit dem Programm sollen insbesondere die individuellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie auf die Schülerinnen und Schüler ausgeglichen werden, heißt es. Die Mittel werden bis zum Sommer 2022 bereitgestellt.
Flexible Gestaltung des Programms
Durch die flexible Gestaltung des Programms könnten die Förderangebote in den Ferien und der unterrichtsfreien Zeit angeboten werden. Die Programme richten sich an Kinder und Jugendliche und werden als Gruppenangebote, bei Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf bedarfsgerecht auch als Individualangebote, durch die Träger umgesetzt.
Die Schulleitungen der Sebastian-, der Silvester- sowie der Julia-Koppers-Gesamtschule hätten auf Nachfrage bestätigt, dass Bedarf bestehe, die Auswirkungen der Pandemie auf die Schüler auszugleichen. Bildungswerk und Volkshochschule seien grundsätzlich bereit, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mitzuhelfen.