Platzbedarf in Raesfelder Kitas ist bis voraussichtlich 2025 gedeckt
Zwei Mal waren in Raesfelds jüngster Vergangenheit Baumaßnahmen an Kitas nötig geworden, da es einfach zu wenige Plätze gab. Laut einer neuen Übersicht sieht es aber nun für den Nachwuchs gut aus.
Die Kita „Villa Purzelbaum“ beherbergt aktuell übergangsweise Kinder, die künftig die Kita in der Stockbreede besuchen werden.
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Betreuungsbedarfsplan ist Thema im Rat
RAESFELD . Mit aktuellen Betreuungsbedarfsplanung für die Kitas in der Gemeinde Raesfeld befasst sich der Gemeinderat, der am Montag, 25. Oktober, ab 17 Uhr im großen Sitzungsssaal des Rathauses tagt. Im Frühjahr hatte der Ausschuss für Schule und Bildung auf Antrag der CDU beschlossen, dass Gemeinde- und Kreisverwaltung diese Planung für Kitaplätze vorantreiben sollen.
Halbjährliche Kontrolle der Fortschreibung
Demnach schreibt das Jugendamt den Betreuungsbedarfsplan halbjährlich statt jährlich fort und soll darüber berichten. Die aktuelle Planung gebe einen Überblick, wie sich der Bedarf in Raesfeld bis zum Kindergartenjahr 2026/2027 entwickeln soll. Berücksichtigt ist dabei die unterschiedliche Betreuungsquote in den einzelnen Altersgruppen. Die Kreisverwaltung geht bei der Altersgruppe unter einem Jahr von zehn Prozent aus. Zwischen dem ersten und zweiten Geburtstag geht die Verwaltung davon aus, dass 41 Prozent der Kinder in einer Kita betreut werden. In der Altersgruppe der Zwei- bis Dreijährigen sind es dann 86 Prozent – darüber hundert Prozent. Außerdem eingerechnet wurde für Raesfeld die Neuausweisung von Baugebieten.
Kurzfristige Baumaßnahmen in der Vergangenheit
Mit diesen Zahlen rechnet die Verwaltung aktuell damit, dass nach Eröffnung der Kita in der Stockbreede die vorhandenen Plätze für drei Jahre ausreichen werden. Ab 2025 könnte sich „ein geringer zusätzlicher Bedarf“ an Plätzen für Kinder unter drei Jahren ergeben, heißt es in der Sitzungsvorlage. Gleichwohl sei die Planung mit einigen Unsicherheiten behaftet, sagt Markus Büsken, der Erste Beigeordnete. Immerhin sei ein Großteil der Kinder, die in die Planung einfließen, noch nicht geboren.
Durch die steigenden Anmeldezahlen jüngerer Kinder waren in den vergangenen Jahren kurzfristige Bauvorhaben nötig geworden. Dazu zähle der Ausbau der Kita „Villa Purzelbaum“ und der Neubau der Kita in der Stockbreede, so Büsken. Beide Kitas werden vom Kreissportbunds betrieben.
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