Neue Dorfkneipe heißt „Münster-Land-Wirt“
Die Bürgergenossenschaft Erle ist weiter damit beschäftigt, das Projekt des Dorfgemeinschaftshauses im Erler Ortskern zu realisieren. Dazu hat es ein Gespräch zwischen Norbert Maria Braun, ein deutschlandweit tätiger Marketingfachmann für Gastronomiebetriebe, dem Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle und Pächter André Wachtmeister gegeben, um weitere Details zu regeln.
Vorstand Oliver Jahnich, Vorsitzender Andreas Grotendorst, Pächter André Wachtmeister und Norbert Maria Braun (v. l.) haben über den Namen der neuen Dorfgastronomie in Erle gesprochen.
© pd
Vorstand der Bürgergenossenschaft Erle arbeitet an Feinplanung
ERLE Darauf weist die Bürgergenossenschaft in einer Mitteilung hin. Unter anderem sei es um den Namen des Projekts gegangen, heißt es.
So ein besonderes Vorhaben benötige einen speziellen Namen, war sich die Runde einig. Nach langer Überlegung und in Abstimmung mit Aufsichtsrat und Pächter seien mit Beratung der neue Name und eine neue Marke für Erle festgelegt worden: „Münster-Land-Wirt Erle“ soll die neue Dorfgastronomie heißen. Das Wortspiel soll das künftige Konzept präsentieren: Es bestehe aus Münsterland für regionale Identität, Landwirt (Produkt und Bewusstsein) sowie Wirt als Begriff für Gefühl und Tradition. „Viele Menschen aus Erle und der Region engagieren sich mit Geld und Ideen“, wird Norbert Maria Braun in der Mitteilung zitiert. Ihnen gelte es, mit dem „Münster-Land-Wirt“ ein kleines Zeichen zu setzen und danke zu sagen. Auch die Veltins-Brauerei unterstütze diese Bemühungen und könne sich vorstellen, die neue Marke über Erle hinaus zu etablieren.
Viele Gespräche geführt
Zudem habe sich der Vorstand in den vorigen Monaten intensiv mit der Verfeinerung der Planung beschäftigt, heißt es weiter. Viele Gespräche seien dafür in Abstimmung mit Pächter André Wachtmeister geführt worden; unter anderem mit der Gemeinde Raesfeld, der Lebensmittelüberwachung, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, dem Bauamt, dem Brandschutzingenieur, den Fachleuten für technische Gebäudeausstattung (Heizung/sanitär/Lüftung und Elektro), dem Steuerberater, Gastronomie- und Küchenausstattern sowie mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DeHoGa).
„Teufel steckt im Detail“
Vorstandsvorsitzender Andreas Grotendorst: „Der Teufel steckt im Detail. Wir sind froh, dass wir bei der Abstimmung aller Gewerke von Bernfried Lammersmann und Tobias Göbel vom Architekturbüro Thieken und Partner aus Dorsten unterstützt werden.“
In den vergangenen Wochen sei auch klar geworden, dass die Preissteigerungen in der Bauindustrie, insbesondere bei den Materialpreisen, zur echten Herausforderung für die Bürgergenossenschaft und den Pächter werden könnten, heißt es. Oliver Jahnich, der stellvertretende Vorsitzende, erklärt dazu: „Wir prüfen bis ins kleinste Detail, wie wir Kostensteigerungen durch Umplanungen auffangen können.“ Das erfordere viele Abstimmungen und viel Zeit, reduziere aber hoffentlich auch das Risiko weiterer Kostensteigerungen. „Deshalb bitten wir alle um Verständnis, dass diese Planungen noch einige Zeit dauern werden“, so Jahnich.
© pd