Mehr Barrierefreiheit im Naturparkhaus
Breitere Tore und niedrigere Infotafeln - Vertreter des Benediktushofs Maria Veen haben Tipps für mehr Barrierefreiheit im Naturparkhaus gegeben.
Tipps für mehr Barrierefreiheit im Naturparkhaus sowie Tiergarten gaben auch Bernhard Harborg und Marko Trenkel vom Benediktushof Maria Veen.
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Vertreter des Benediktushofs Maria Veen gaben Tipps
RAESFELD. Der Trend, touristische Angebote möglichst barrierearm zu gestalten, ist ungebrochen. „Das Naturparkhaus in Raesfeld sowie der angrenzende Tiergarten haben in Sachen Barrierearmut schon einiges vorzuweisen“, berichtet Christina Illenseer aus der Geschäftsstelle des Naturparks Hohe Mark Westmünsterland.
Nach einer Ortsbegehung durch Vertreter des Benediktushofs Maria Veen, einer Einrichtung der Behindertenhilfe, seien der Tiergarten und das Areal rund um das Schloss bereits als behindertengerecht eingeschätzt worden, so die Mitteilung. Die Experten gaben dem Naturparkhaus-Team Tipps, wie kleine Änderungen zu größerer Barrierefreiheit beitragen können.
Breitere Tore
Zunächst wurden die Eingangstore zum Tiergarten verbreitert, so dass Rollfietsen- und Rollstuhlfahrer passieren können. Handlungsbedarf gab es auch an den Informationstafeln zu den Rundwegen. Sie waren teilweise so hoch angebracht, dass Kinder und Rollstuhlfahrer sie schlecht lesen konnten. Kurzerhand wurden die Pfeiler der Tafeln gekürzt. Auch die neue Brücke am Ottoteich wurde so breit gestaltet, dass Rollfietsen dort fahren können.
Im Naturparkhaus sei der Service ebenfalls verbessert worden, so Illenseer. Tipps aus dem Benediktushof hätten mit kleinem Aufwand beim dortigen Behinderten-WC umgesetzt werden können. So könnten Rollstuhlfahrer die Tür jetzt mit einem Zuziehseil leichter schließen. Auch eine auffälligere Notfallschnur, niedrig angebrachte Spiegel sowie ein direkt am Stützklapphalter nachgerüsteter Toiletten-Papier-Halter wurden installiert.
„Wir freuen uns, den Aufenthalt im Naturparkhaus und im Tiergarten Schloss Raesfeld künftig für Menschen mit Behinderungen noch angenehmer gestalten zu können“, so Dagmar Beckmann. Die Geschäftsführerin des Trägervereins Tiergarten Schloss Raesfeld dankt den Vertretern des Benediktushofs Maria Veen für die Beratung.
Neben einem Behinderten-WC bietet das Naturparkhaus einen Fahrstuhl in die obere Etage, wo derzeit die Ausstellung zum Thema „Veränderung der Kulturlandschaft durch die Energiewende“ zu sehen ist. Die Tourist-Info im unteren Teil des Gebäudes ist Dank der großen Bewegungsfreiheit jedermann zugänglich. Außerhalb der Öffnungszeiten des Naturparkhauses steht Besuchern ein Behinderten-WC im Nebengebäude zur Verfügung.
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