Junger Konditor macht Eis für Automaten
Die Coronavirus-Pandemie hat die beruflichen Pläne von Peter Telgmann völlig durcheinander gewirbelt. Nur zwei Wochen lang konnte der gelernte Konditor sein Eis anbieten, dann kam der erste Lockdown.
Peter Telgmann ist Konditor und produziert gerne Eis.
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Pandemie hat zum Umdenken geführt
RAESFELD Aber der 19-Jährige hat aus der Not eine Tugend gemacht und bietet sein selbst produziertes Milchspeiseeis jetzt in Automaten an. Sechs Stück gibt es davon bereits und einer steht auf dem Hof von Peter Süthold in Raesfeld.
Über Hermann Hagedorn, einen Berufskollegen aus Oberhausen und ebenso Hofladenbetreiber wie Süthold, sei er auf den jungen Mann aufmerksam geworden, sagt der Raesfelder. „Er war mir sofort sympathisch“, erinnert er sich an die erste Begegnung.
Vater besitzt eine Bäckerei
Da Telgmanns Vater eine Bäckerei besitzt, ist der Sohn früh mit dem Beruf in Berührung gekommen und hat sich dafür interessiert. Im vergangenen Sommer hat der heute 19-Jährige aus Werne seine Konditorenausbildung abgeschlossen.
Seine Leidenschaft, die Eisproduktion, sollte ursprünglich schon im März des vorigen Jahres mit einer neuen Eistheke umgesetzt werden. Diese hatte ihm sein Vater als Geschenk zum 18. Geburtstag gemacht. Doch wegen der Coronavirus-Pandemie wurde aus dem Traum von der eigenen kleinen Eisdiele nichts. Doch Peter Telgmann steckte den Kopf nicht in den Sand und überlegte sich, wie er weiter arbeiten konnte.
Kekse selbst gebacken
„Das ist alles selbstgemacht“, sagt Süthold über die Eissorten. Auch die Kekse, die auf dem Eis in den Bechern stecken, backt Konditor Peter Telgmann selbst. Soweit möglich, verwendet er für sein Speiseeis, das im 250-Gramm-Becker angeboten wird, Zutaten aus der Region.
Der Automaten-Häuschen ist an sieben Tagen in der Woche jeweils von 6 bis 23 Uhr am Bauernhof Süthold, Vennekenweg 28 in Raesfeld, geöffnet.
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