Heimatverein Raesfeld stellt digitales Ehrenmal vor
Auf der Herbsttagung der genealogischen Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland hat Karl-Heinz Tünte die Arbeit des Heimatvereins Raesfeld hinsichtlich des Gedenkens an die Kriegstoten in der Gemeinde dargestellt. Dieses Projekt hat die Teilnehmer beeindruckt.
Kreisheimatpflegerin Christel Höink und Karl-Heinz Tünte vom Heimatverein Raesfeld haben an der Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Westmünsterland teilgenommen.
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Tagung der Genealogen-AG Westmünsterland in Borken
RAESFELD. Zur 76. Herbsttagung hat sich die genealogische Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland im Rotkreuz-Zentrum in Borken getroffen. Für den Heimatverein Raesfeld habe Karl-Heinz Tünte beispielhaft den Ablauf des Gedenkens an die Kriegstoten der Gemeinde dargestellt, heißt es in einer Mitteilung.
Angefangen mit der handgeschriebenen „Kriegschronik der Gefallenen einer westfälischen Landgemeinde“ von Martin Drescher, ging es durch die Jahrzehnte mit der Errichtung unterschiedlicher Ehrenmale. Belegt wurde diese Entwicklung mit vielen vom Verein zusammengetragenen Fotos, Erläuterungen und Daten. Die Umsetzung der Chronik und der Zeugnisse wurde von Richard Beering auf der Webseite des Heimatvereins eingestellt unter www.heimatverein-raesfeld.de.
Leben und Schicksale dargestellt
Auf vielen vernetzten Seiten werden Leben und Schicksale der Kriegstoten dargestellt. Aus Fotos, Familienbeschreibungen, Feldpostbriefen und Landkarten seien berührende und eindrucksvolle Details über die Personen und Vorgänge vor mehr als 100 Jahren zu erfahren, heißt es. Die rund 60 Teilnehmer waren beeindruckt von der Komplexität dieser Internet-Arbeit. Sie sei ein vorbildliches Muster für den Einsatz digitaler Möglichkeiten, um auch jungen Menschen Geschichte und Erinnerung nahe zu bringen.
Die AG arbeitet in vielen Bereichen mit der Erfassung alter Datenquellen, um sie den mehr als 300 Mitgliedern für die Familienforschung digital zur Verfügung zu stellen.
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