Hegeringmitglieder retteten 41 Rehkitze
Die Mitglieder des Hegerings Raesfeld haben auf ihrer Jahreshauptversammlung unter anderem über den Rückgang des Rotwildbestandes gesprochen. Außerdem gab es Infos zur Entwicklung des Raesfelder Tiergartens und einige Jubilare.
Auf der Jahreshauptversammlung wurden auch einige Jubilare geehrt.
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RAESFELD. Die Mitglieder des Hegerings Raesfeld haben sich zur Mitgliederversammlung getroffen.
Berichte
Über den Stand der Entwicklung des heimischen Rotwildes und des Rehwildes informierten Andreas Fasselt für das Rotwild sowie Ann Christin Bisslich und Dennis Leiting für das Rehwild. Der Bestand des Rotwilds sei in den vergangenen Jahren in der Region deutlich gesunken, was aber einem Bestand von vor etwa 25 bis 30 Jahren entspreche. Bei den Rehen hätten sich keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zu den vergangenen Jagdjahren ergeben, heißt es in einer Mitteilung des Hegerings. Positiv wurde vermerkt, dass der Anteil von Verkehrsunfallwild geringer war als in den Vorjahren.
Caro Wewering freute sich über die Rettung von 41 Rehkitzen und anderem Jungwild im Jahr 2025.
Die stärksten Rehböcke wurden im vergangenen Jahr von Alex Marks, Hendrik Garbert und Markus Rösing erlegt.
Ehrungen
Für langjährige Treue zum Hegering wurden Bernhard Brun (60 Jahre), Heinrich Bente, Heiner Garvert, Werner Lehmbrock (50 Jahre), Antonius Limberg (40 Jahre), Andreas Fasselt, Frank Müller, Matthias Potthoff und Ulrich Gesing (25 Jahre) geehrt.
Ausblick
Für die Hundeausbildung kündigte Frank Müller auch für das laufende Jahr einen Hundeführerlehrgang für Jagdhunde an. Anmeldungen dazu nimmt er unter Tel. 01520/1421962 bis Anfang Mai entgegen.
Christian Große Kreul und Christoph Beemelmans von der Korte Stiftung informierten zur zukünftigen Entwicklung des Raesfelder Tiergartens. So ist vorgesehen, den in die Jahre gekommenen Zaun um das Gelände nachhaltig zu verbessern und Wild für Besucher wieder sichtbarer zu machen. Im Spätsommer soll es eine Begehung mit den Hegeringmitgliedern geben.
Von der überregionalen Ebene berichtete Franz Kremer als Kreisvorsitzender. Er ging dabei besonders auf die zu erwartende Problematik mit den Waschbären ein, die sich auch Richtung Kreis Borken ausbreiten.