Freileitungen werden in Erle abgebaut
In Erle werden zahlreiche Strom-Freileitungen verschwinden. Aber nicht, weil sie nicht mehr benötigt werden, sondern weil der Verteilnetzbetreiber Westnetz die Leitungen in die Erde verlegen lässt.
In die Grube wird das künftige Stromkabel verlegt. Dieses ersetzt die Freileitung, die später abgebaut wird. pd
Westnetz baut an der Westerlandwehr
ERLE . Vom Sportplatz Erle bis nach Erle-Wachtmeister wird die Mittelspannungsfreileitung erneuert. Als Ersatz für die 10.000-Volt-Freileitung, die am Waldrand verläuft, wird ein 10.000-Volt-Kabel in die Erde gelegt. Die Leitungsstrecke hat eine Länge von rund 2,5 Kilometern.
Die dafür notwendigen Tiefbauarbeiten haben Anfang des Jahres begonnen und sollen, wenn es nicht zu witterungsbedingten Unterbrechungen kommt, voraussichtlich bis Mitte/Ende Februar abgeschlossen sein. Nachdem die neue Kabelverbindung in Betrieb genommen ist, folgt darauf der Rückbau der Freileitung.
Einspeisung von regenerativer Energie ist möglich
Wie Westnetz mitteilt, soll im Vergleich zur aktuellen Freileitung das neue Kabel wesentlich leistungsfähiger sein. Nach Fertigstellung sei zudem die Einspeisung von regenerativ erzeugter Energie aus der Region möglich.
Projektleiter Richard Stegger aus der Netzplanung erklärt: „Mit dem Bauprojekt in Raesfeld garantiert Westnetz die Versorgungssicherheit in der Gemeinde. Im vergangenen Jahr haben wir daher rund 450.000 Euro in verschiedene Bauprojekte im Bereich Mittelspannung investiert. Im Rahmen dieser Projekte hat Westnetz bereits 10.000 Volt-Kabel über eine Länge von 3,5 Kilometern gelegt. Gleichzeitig rüsten wir rund acht Kilometer Freileitung ab.“
Neben dem neuen 10.000- Volt-Kabel in Erle hat der Verteilnetzbetreiber auch neue Kabel am Wormstallweg, am Vennekenweg sowie am Horterweg gelegt.