Fastenessen bringt Erlös von 2100 Euro
Der Erlös des diesjährigen Fastenessens in Raesfeld in Höhe von 2100 Euro ist an die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel in Schineni, Rumänien, gegangen. Darauf weist die Gemeinde St. Martin in den Pfarrnachrichten hin
Richard Sühling, Paula Nagel und Margret Sühling (v.l.) haben bei der Aktion der Gemeinde geholfen.
© Bosse
Raesfelder leisten Hilfe in Rumänien
RAESFELD Die Schwestern hätten sich dafür sehr herzlich in einem Brief an die Kirchengemeinde bedankt, heißt es. Die Schwestern betonen in dem Schreiben, dass sie sich freuen, dass sie durch die Hilfe aus Raesfeld insbesondere den Kindern, aber auch den Familien und den alten Menschen helfen können, denen besonders jetzt in der Zeit der Pandemie viel fehle. Für sie sei es in jüngster Zeit vor allem darauf angekommen, den Familien, den alten und kranken Menschen beizustehen, die ohne Hilfe in vielen Fällen vom Hunger bedroht gewesen wären, so die Schwestern weiter.
Zumindest eine warme Mahlzeit
Sie seien froh, dass Kinder zumindest einmal am Tag eine warme Mahlzeit bei ihnen bekommen. Mit Hilfe der Spende sei es möglich, die Bedürftigen vor allem mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und mit Medikamenten zu versorgen, die sie sich sonst nicht leisten könnten.
Wie berichtet, hatten die Organisatoren rund 180 Liter Suppe gekocht, die gegen eine Spende ausgegeben wurden. Wegen der Coronavirus-Pandemie konnte die Suppe jedoch nicht vor Ort verzehrt werden, sondern es gab einen Außer-Haus-Abgabe am Kolpinghaus in Raesfeld und an der Kirche in Rhedebrügge.