Familien sind beim Nistkastenbau fleißig
Die Gruppe des Natur- und Vogelschutzes, die dem Heimatverein Raesfeld angeschlossen ist, hat eine Aktion zum Nistkastenbau gestartet. Das soll ein Beitrag zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sein.
Die Teilnehmer der Basteltage präsentieren die Ergebnisse ihrer Arbeit: die Nistkästen.
Aktion des Raesfelder Heimatvereins
RAESFELD Der Heimatverein Raesfeld möchte die Gemeinde in ihrem Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner unterstützen. Die Gruppe des Natur- und Vogelschutzes, die dem Heimatverein angeschlossen ist, begrüße das Vorgehen der Gemeindeverwaltung, den Prozessionsspinner mit natürlichen Fressfeinden zu bekämpfen, heißt es in einer Mitteilung. Wie berichtet, möchte die Gemeinde bei der Bekämpfung des Schädlings nicht ausschließlich auf Chemie setzen. Daher habe der Verein alle Interessierten sowie Eltern mit Kindern zum Bau von Nistkästen in die St. Sebastian-Grundschule eingeladen.
Nisthilfen im Garten aufhängen
Die Nisthilfen sollen in Gärten oder an besonders befallenen Bäumen der Gemeinde aufgehängt werden, damit die Meisen die Larven des Prozessionsspinners fressen und die Population verringern. Dem Aufruf zum Nistkastenbau folgten am vergangenen Freitag und Samstag 39 Personen im Alter zwischen fünf und bis 70 Jahren, so dass der Werkstattkeller an beiden Tagen gut besucht war.
Mit Begeisterung bei der Sache
Mit dem Holz, das die Gemeinde gestiftet hatte, sei fleißig geschraubt und gewerkelt worden. Alle seien mit Begeisterung bei der Sache gewesen, um etwas für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu tun.
Das Ergebnis der Aktion waren 120 Nistkästen. Als Belohnung für die Arbeit durften die Familien einen Nistkasten mit nach Hause nehmen. Die restlichen Kästen werden die Mitarbeiter des Bauhofes in den nächsten Tagen an den Eichen in der Gemeinde aufhängen. Zum Ausklang der Basteltage lud der Heimatverein die Handwerker zum Grillen in die Hütte am Pölleken ein.