FDP fordert weitere Tempolimits in Raesfeld
Die FDP-Fraktion schlägt vor, das Tempolimit von 30 km/h, das es schon in der Straße „Neuer Kamp“ gibt, auf die Straßen „Langenkamp“ und „Kurzer Kamp“ auszudehnen.
Symbolbild.
© Arne Dedert
Fraktion verweist auf Studien, die weniger Unfälle in 30er-Zonen belegen
RAESFELD. Laut Begründung habe in den genannten Straßen „erfreulicherweise die Anzahl von Familien mit kleinen Kindern zugenommen“. Ansässige Familien hätten bereits eigene Hinweisschilder aufgestellt, um zum langsamen Fahren zu animieren. Laut Anwohneraussagen seien bereits Anfragen in dieser Richtung an die Verwaltung gestellt worden. „Zuletzt erschlossene Neubaugebiete in unserem Ortsgebiet wurden konsequent mit Zonen für Tempo 30 oder weniger versehen, was darauf hinweist, dass dies sinnvoll ist und zur Verkehrssicherung beiträgt“, so die FDP. Statistiken zeigten, dass in Wohngebieten mit Tempo 30 weniger Unfälle passierten. Die Verlangsamung des Verkehrs fördere eine sichere Umgebung für Fußgänger und Radfahrer. Um Kosten zu sparen, schlägt die FDP-Fraktion vor, beispielsweise das Schild an der Einmündung „Neuer Kamp“/„Langenkamp“ an die Einmündung „Langenkamp“/„Zum Michael“ zu versetzen und das Schild am andere Ende der Straße „Neuer Kamp“ nahe dem Ortsschild auf dem „Langenkamp“. Lediglich für die Einmündung „Im Diek“ müsse ein neues Schild angeschafft und installiert werden.