Raesfeld

Experimenteller Indie und Modern Blues im Schloss

Die „Youngbloods-Tour“ macht am 8. September Halt am Schloss Raesfeld und präsentiert internationale Talente wie die Indie-Pop-Sängerin Marissa Burwell, den modernen Blues-Musiker Merlin Hydes und das experimentelle Indie-Projekt „Water Statues“. Der Eintritt ist frei.

Von Borkener Zeitung

28.08.2025

Die Akademie des Handwerks und Freudentaumel laden ein, die drei jungen internationalen Künstler in besonderer Atmosphäre zu erleben.

Die Akademie des Handwerks und Freudentaumel laden ein, die drei jungen internationalen Künstler in besonderer Atmosphäre zu erleben.

© pd

RAESFELD. Ein lauer Spätsommerabend, eine Picknickdecke und dazu Live-Musik von drei aufstrebenden Akteuren aus Kanada, Deutschland und den USA: Am Montag, 8. September, ab 19 Uhr macht die „Youngbloods-Tour“ Halt am Schloss Raesfeld. Mit dabei sind Indie-Pop-Sängerin Marissa Burwell (Kanada), der moderne Blues-Musiker Merlin Hydes (Deutschland) und das experimentelle Indie-Projekt Water Statues (USA/Schweden).

Die Akademie des Handwerks und die Veranstaltungsagentur Freudentaumel laden ein, junge internationale Künstler in einer besonderen Atmosphäre zu erleben. Der Eintritt ist frei, eine Hutspende willkommen. Eine Picknickdecke für viel Gemütlichkeit auf der Wiese und eigene Getränke sollten nicht fehlen, empfehlen die Organisatoren. Bei Regen findet das Konzert in der Malerwerkstatt statt.

Marissa Burwell, die bereits Teil der „Youngbloods“-Tour war, veröffentlicht am 29. August ihr zweites Album. Ihre besondere Art des Indie-Pop sei beeinflusst von Phoebe Bridgers, Haley Blais und Julia Jacklin, heißt es in ihrer Künstlerbiographie. Das neue Album entstand primär mit Chris Dimas in Toronto, wo sie auch derzeit wohnt, und beinhaltet auch ihre ersten Kollaborationen, unter anderem mit Sam Lynch.

Merlin Hydes paart als Teil der „New Wave of Blues“ traditionelle Einflüsse von Helden wie Stevie Ray Vaughn, Jimi Hendrix und Albert King mit seiner ganz eigenen, modernen Note. In Raesfeld hat er Songs aus seinem Debütalbum „In Plain Sight“ genauso im Gepäck wie die aktuelle EP „Way In Way Out“.

Der US-Amerikaner und in Schweden lebende Nicholas Faraone meldet sich für die Tour aus einer kleinen Buchpause mit seinem neuen Project „Water Statues“ zurück. Mit dem Engineer und Multi-Instrumentalisten Calle Gustavsson hat Faraone seine einheimischen Indie-Twang wieder entdeckt und kombiniert diesen mit rauer Energie und frischen Experimenten, „um das Vertraute wieder seltsam zu machen“. Das Ergebnis seien „wunderschöne Songs“, kündigen die Organisatoren des Gastspiels in Raesfeld an.

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