Erste Wände der neuen Kita stehen schon
Die Arbeiten am Bau der neuen Kindertagesstätte an der Stockbreede haben begonnen. Bis zu sieben Mitarbeiter der Firma Holzbau Kampshoff aus Bocholt sind seit einigen Tagen damit beschäftigt, das Gebäude in einer Holzrahmenbauweise zu errichten.
Die neue Kita an der Stockbreede gewinnt schnell an Form. Der Rohbau soll in der kommenden Woche fertig sein.
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Bauarbeiten an der Stockbreede in Raesfeld
RAESFELD. Ziel sei es, die Rohbau-Montage inklusive des Einbaus der Fenster bis zum Ende der kommenden Woche abzuschließen, erklärt Thomas Nienhaus, der in der Konstruktionsplanung und im Marketing des Unternehmens arbeitet. Dann soll das Gebäude dicht und somit wetterfest sein.
„Der Regen macht den Mitarbeitern mehr aus als dem Holz“, antwortet Nienhaus auf die Frage, ob das wechselhafte Wetter der jüngsten Zeit für das Baumaterial und dessen Verarbeitung ein Problem darstellt. Ein Schauer oder ein Tag Regenwetter sei kein Problem, da das Holz nur an der Oberfläche nass werde und relativ schnell wieder trockne, erklärt er. Dennoch werden die Wandelemente auf der Oberseite während des Baus abgedichtet, da diese Flächen nicht zur Fassade gehören. Die Seiten seien bereits behandelt und gedämmt, so dass diese nicht zusätzlich vor dem Wetter geschützt werden müssten.
Transport begrenzt Größe der Bauteile
Die Elemente werden in der Bocholter Firma geplant und gebaut. Deren Größe werde durch die Möglichkeit des Transports begrenzt, so Nienhaus. Bis zu 13 Meter lang und 3,40 Meter hoch sind die Bauelemente, die das Unternehmen aus Kiefern- und Fichtenholz herstellt. Diese beiden Sorten seien das Standardbauholz, ergänzt Nienhaus. Bis zu 2,5 Tonnen wiegt ein Bauelement. Diese werden per Lastwagen an die Baustelle geliefert, dort per Kran abgeladen und an ihren endgültigen Platz im Gebäude gehoben. Neben dem Bau von Einfamilienhäusern hat sich das Unternehmen auch auf die Errichtung von Kitas spezialisiert und unter anderem die Kita Turmschlösschen des Kreissportbunds Borken (KSB) in Hovesath gebaut. Wie berichtet, ist diese fast baugleich mit der neuen Kita, die derzeit in Raesfeld entsteht. Der KSB ist auch hier Träger und Betreiber.
Gebäude sind fast identisch
Das Raesfelder Haus sei zu 98 Prozent mit jenem in Borken identisch, ergänzt Hendrik Lensing, Geschäftsführer bei der Firma Kampshoff. Nach Abschluss des Rohbaus seien noch Trockenbau und Arbeiten an der Fassade nötig. Der Raesfelder Bau sei für das Unternehmen schon ein größeres Projekt. Auf dem Grundstück lasse sich gut arbeiten.
Da die Kita nicht wie zunächst vorgesehen zum 1. August fertig wird, ist eine Übergangslösung erarbeitet worden. Diese sieht vor, dass in der KSB-Kita „Villa Purzelbaum“ der große Bewegungsraumes zwischenzeitlich genutzt wird. Zudem wird die Gemeinde Raesfeld den Jugendraum in der Doppelturnhalle an der Straße Zum Michael zur Verfügung stellen.
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