Erlebnisweg am Schloss Raesfeld wird gefördert
Sechs Projekte werden nach Beschlüssen der Lokalen Aktionsgruppe durch das Programm Vital-NRW gefördert. Eines der Vorhaben ist ein weiterer inklusiver Erlebnisweg, der am Schloss Raesfeld entstehen soll.
Die Lokale Aktionsgruppe hat im Raesfelder Rathaus sechs Projekte beschlossen.
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Arbeitsgruppe tagte im Rathaus
RAESFELD Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) hat auf ihrer jüngsten Sitzung sechs Projekte beschlossen. Dazu hatten sich diese im Sitzungssaal des Raesfelder Rathauses getroffen. Einen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft werfen, in Dorfläden einkaufen, Streuobst ernten, an den Rhader Wiesen Pause machen und barrierefrei ein Naturdenkmal erleben – diese Bandbreite werde in der Vital-NRW Region Hohe Mark durch die Projekte ermöglicht, heißt es.
Wilhelm Sendermann, der erste Vorsitzende der LAG und Olfens Bürgermeister, hob in der Sitzung hervor, dass die Initiative zu jedem der sechs Projekte von der Bürgerschaft ausgehe: „Es ist ein großer Erfolg, dass sich die Bürger in der Region aktiv beteiligen, um unsere Region voranzubringen.“
So haben sich Lembecker Landwirte zusammengeschlossen, um das Projekt „Tour de Buer“ auf die Beine zu stellen: Sie wollen mit ihrem Projekt die Verbraucher direkt ansprechen und auf geführten Radtouren einen Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft ermöglichen.
In Vinnum (Olfen) und Merfeld (Dülmen) entstehen auf Initiative der Bürger und mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Dorfläden, die die Versorgung im Ort sichern sollen.
Vorhaben werden mit jeweils 65 Prozent bezuschusst
Auch in Rhade, Raesfeld und im Kreis Recklinghausen werde intensiv für die Region gearbeitet: Das Bürgerforum Rhade treibe die Radverbindung zwischen Rhade und dem Lippe-Raum voran und werde diese mit einer Schutzhütte ausstatten.
Am Schloss Raesfeld soll ein weiterer inklusiver Erlebnisweg entstehen, heißt es weiter. Dieser werde die Natur in den Blick nehmen. Ebenso die Natur im Focus habe die Biologische Station des Kreises Recklinghausen: Sie setzt sich in ihrem Projekt für den Erhalt von Streuobstwiesen ein.
Mit dem Beschluss der Projekte durch die LAG ist jeweils eine 65-prozentige Förderung durch das Programm Vital-NRW zugesprochen worden. Das bedeutet ein Fördervolumen von insgesamt etwa 350.000 Euro.
Die Projekte werden weiter ausgearbeitet, so dass zeitnah der jeweilige Förderantrag bei der Bezirksregierung Münster eingereicht werden kann. Sobald die Förderfähigkeit der Projekte festgestellt wurde, könne mit der Umsetzung begonnen werden, teilt die LAG mit.
Weitere Informationen zu Vital-NRW und den Projekten der Region sind zu finden unter www.vitalnrw-hohe-mark.de
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