Defibrillatoren sollen Leben retten
Defibrilatoren in Firmen und an öffentlichen Orten: Das ist ein neues Projekt der Bürgerstiftung Raesfeld, Erle, Homer. Diese sucht Sponsoren für ihr Vorhaben.
Ellen Küpper, Manuel Nagel und Michael Weddeling vom DRK-Ortsverein (von links) Raesfeld stellen den Defibrillator vor.
Neues Projekt der Bürgerstiftung
RAESFELD Die Bürgerstiftung Raesfeld, Erle, Homer startet ein neues Projekt: In der Gemeinde sollen Defibrillatoren helfen, Leben zu retten.
Herzerkrankungen seien die häufigste Todesursache in Deutschland, heißt es in einer Mitteilung der Stiftung. Am plötzlichen Herztod sterben etwa 100.000 Menschen im Jahr. Das geschehe oft, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen werde. Die Betroffenen hätten meist nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen werde und ein AED-Gerät, sprich Defibrillator, zum Einsatz komme, so die Stiftung weiter.
DRK-Ortsverein als Partner
Mit dem DRK-Ortsverein Raesfeld möchte die Bürgerstiftung ein neues Projekt für mehr Herzsicherheit realisieren. So wurden inzwischen Raesfelder Firmen angesprochen, um diese für die Anschaffung eines AED-Gerätes in ihrem Betrieb zu sensibilisieren. Auf die Geräte soll auch die Öffentlichkeit an zentralen Plätzen in er Gemeinde Zugriff haben.
Konkrete Orte gebe es dafür noch nicht, sagt Ruth Beering für die Stiftung. Diese sei daher für Vorschläge dankbar. Und: Einige Firmen hätten sich auf die Anfrage bereits gemeldet. Die Schulungen und kurzen Anleitungen zur Wiederbelebung sollen Hemmschwellen und Ängste im Umgang mit den Geräten abbauen. Die Schulungen werden Mitglieder des DRK-Ortsvereins Raesfeld übernehmen. Mit ihrem Projekt möchte die Stiftung die Gemeinde Raesfeld flächendeckend „herzsicher“ machen.
Vorschläge erbeten
Damit das Vorhaben umgesetzt werden kann, suchen die Initiatoren Sponsoren. Anregungen und Vorschläge sind per E-Mail an post@stiftung-reh.de möglich. Die Stiftung freue sich, wenn sich viele an diesem Projekt beteiligen würden. Denn im Notfall zähle jede Minute, heißt es. Eine zeitliche Vorgabe für die Umsetzung gebe es nicht, so die Stiftung. Man wolle abwarten, wie das Projekt anläuft. www.stiftung-reh.de